Bildungsmäuschen

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Ende der dritten Woche

Die dritte Woche erschien mir im Verhältnis zu den beiden vorhergehenden sehr ausbalanciert. Während sich in der ersten Woche ein überfordernder Schwall von Beiträgen über das Forum ergoss, war es in der zweiten Woche zu ruhig und sie war auch zu schnell beendet. Es bleibt zwar die Frage, ob eine unmittelbare Bearbeitungsmöglichkeit in der Zeit von Montag bis Donnerstag der/dem typischen Fernunistudierenden entgegenkommt, doch vom Ablauf her war für mich, mit den Erfahrungen der vorhergehenden Wochen im Rücken, in der dritten Woche eine aktive als auch passive Teilnahme mit meinem Wochenpensum für das Studium vereinbar. Zwar ist die Frage für mich nicht endgültig geklärt, ob ein Internetanschluss für die eigenwirtschaftliche Lebensführung so wichtig ist, das für die vorübergehende Nicht-Verfügbarkeit einen Entschädigung gezahlt werden muss, aber ich habe durchaus ein wenig Einblick in den Bereich der Rechtswissenschaft bekommen. Der abschließenden Werbung für seinen Fachbereich durch Prof. Wackerbarth werde ich daher nicht folgen, denn bei meinem BiWi-Studium fühle ich mich durchaus am richtigen Platz. Auch eine Erfahrung, die durch Interdisziplinarität ermöglicht wird.

Ich bleibe mit einem entspannten Gefühl dem Mooc gegenüber zurück und kann mich in Ruhe meinem Wochenendpensum zuwenden.

Nur über den Zeitrahmen des Angebots muss ich noch ein wenig nachdenken. Bei dem Kurs den ich bei Cousera belegt hatte, wurde das Material vor dem Wochenende, am Donnerstag, zur Verfügung gestellt und konnte dann bis zum nächsten Donnerstag bearbeitet werden. Damit wurde berücksichtigt, dass wesentlich mehr Menschen in der westlichen Welt am Wochenende Zeit haben, um sich mit zusätzlicher Bildung zu beschäftigen, außerdem war der zur Verfügung stehende Zeitraum länger. Im Laufe des Wochenendes konnte dann das Material bearbeitet werden, um anschließend mit den anderen in Diskussion treten zu können. Ich vermute, dass eine solche Regelung auch den Studierenden der Fernuni Hagen entgegen kommen würde, und das Wochenende der Lehrgebiete muss davon gar nicht beeinträchtigt werden. Auch in Moodle der FU sind Aufgaben in der Regel schon vor dem Wochenende bekannt und es bleibt mehr Raum, um sich Zeit zur Bearbeitung einzurichten. Da ließe sich durchaus noch etwas nachbessern.

Ebenfalls interessant wäre eine sofort ins Auge springende Vorabinformation über den Aufbau und den Ablauf des Angebots. Hier, dass am Montag Aufgaben eingestellt werden und bis Mittwoch oder Donnerstag Zeit zur Bearbeitung bleibt, dann Feedback und Wochenende. Damit kann vermieden werden, dass erst in der dritten Woche ganz klar ist wie der Hase hier hoppelt.

Weiterhin interessant ist der Aspekt der über Twitter angeschnitten wurde: dieser Mooc ist eher ein zielgruppenorientiertes Studium Generale. Ja, da ist etwas dran. Auf jeden Fall gibt es einige Stimmen, die dahingehend zu verstehen sind, dass dieser Mooc Einsteigern nicht wirklich zeigt, was in einem xMooc möglich ist und wodurch er begeistern kann. Denjenigen kann ich nur den Rat geben, sich noch auf andere Angebote einzulassen. Mir selbst ist auch schon der schwarze Gedanke in den Kopf gekommen, ob die FU ihren Studierenden vielleicht eher vermitteln will, dass an Moocs nicht so viel dran ist wie der Hype glauben macht.:insane: Aber da geht die Fantasie wohl mit mir durch. 😀

Und als Nachschlag noch ein kurzer Beitrag zu dem was Mooc sind.

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