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In schnellen Schritten dem Ende des Mooc entgegen

Der Haufen der liegengebliebenen Dinge ist umgekippt und muss erst einmal beseitigt werden. Wenig Zeit bleibt für Mooc und Blog. Doch meine Selbstverpflichtung den Blog zu schreiben, lässt mich Zeiträume finden. Die Thematik dieser Woche, Zertifikate bei Mails und Vertrauen im Internet, ist für mich erst einmal ohne Wichtigkeit, einen Zugang finde ich aber genau darüber, dass ich der Frage nachgehe, warum das so ist. Und wieder bin ich am Geschehen beteiligt und meine Aufmerksamkeit richtet sich auf den Mooc und meine Morgengedanken beschäftigen sich mit dem was mir dabei auffällt.

Doch leider lassen die Notwendigkeiten der Lebensführung wenig Raum alles schriftlich zu fixieren. Stichworte sind:
1) Die abschließende Umfrage und die Winzigkeit der Antwortfelder.
2) Die Feststellung, dass ich betrübt darüber bin, dass der Mooc jetzt bald zu Ende ist.
3) Die Beobachtung des Ablaufs, dass ich zuerst die zur Verfügung stehenden Materialien lese oder anschaue, mir dabei darüber Gedanken mache und versuche meine eigene Position dazu zu bestimmen, danach die Beiträge der anderen lese und dann ggf. Beiträge ergänze oder eigene Ideen präsentiere.

Die Aufgabenstellung der ersten Woche hat genau diese Arbeitsweise gefördert, in der zweiten bis vierten Woche folgte dagegen immer nur ein Impulsvortrag als Themeneinführung und danach blieb die Recherche den Teilnehmenden überlassen. Diese Methode ist anspruchsvoller und sicherlich auch wissenschaftlich korrekter, aber sie ist auch mühsamer als mit einer Vorauswahl konfrontiert zu sein, die von demjenigen, der/die das Thema anbietet, getroffen wurde. Diese Vorauswahl macht den Einstieg gerade in ein neues Thema oder ein Thema aus einem anderen Fachbereich einfacher. Scaffolding, nicht wahr?

Genau das mag ich in Moocs. Dass mir jemand beisteht, indem ich leicht aufzunehmendes Futter für Einsteiger präsentiert bekomme. McDonaldisierung in Moocs hin oder her. Es gibt viel aufzunehmen in dieser Welt und ich möchte nicht überall mühsame Recherche betreiben und dennoch schnell und einfach auf einem hochwertigen Niveau einen Einblick in ein Thema bekommen, aber auch so, dass etwas hängen bleibt und eine Basis für genauere Recherchen in dem Moment bietet, wenn sie nötig werden. Und auch dafür, dass das Thema einen Platz in der Konstruktion meiner Weltsicht findet.

4) Einen Einstieg über die Bestimmung des eigenen Erfahrungshintergrunds zu wählen, wird für mich immer mehr zu einem wichtigen, vor mir selbst akzeptierten Bestandteil meiner Herangehensweise an neuen Stoff. Theoretisch gestützt wurde das primär durch den Kurs über Aboriginal Worldviews.
5) Aufwändig erscheinende Recherche zur aktiven Teilnahme betreiben zu müssen, kann eine Teilnahme behindern, gerade wenn nur ein kleiner Zeitrahmen dafür zur Verfügung steht. Es ergibt sich die Frage: wenig mit viel Rechercheaufwand oder mehr mit Hilfe einer Vorsortierung.

Ich bleibe mit vielen Fragen und wenig Zeit zu ihrer Klärung zurück, doch mit dem Vertrauen, dass sie nach und nach beantwortet werden, wenn die Themen weiterhin relevant und motivierend für mich sind. Auch ohne eine zeitaufwändige systematische Beschäftigung damit. Nebenbei durch Erfahrung.

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