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Und weiter geht’s

Gestern startete der konnektivistische Mooc (cMooc) der Fernuni Hagen etwas früher als von mir vermerkt, und ich habe jetzt das Problem, dass dieser Blog unter #iddg13 läuft und eigentlich auch so bleiben soll, mir hier aber keine Zweige zur Verfügung stehen. Da ich keine schnelle Lösung weiß, aber etwas zum #exif13 (so der Name des Moocs) in Blogform aufschreiben möchte, setze ich diesen Blog jetzt einfach fort und ergänze nur den Titel.

Während der Impulsvortrag zum #iddg13 von Prof. Bastiaens auf mich sehr reißerisch wirkte, hinterließ der erste Livestream, primär von ihm: "Entdecke die Insel der Forschung" ,einen ganz anderen Eindruck. Sachlich, ruhig, gut nachvollziehbar, überschaubar. Ich habe mir inzwischen angewöhnt verstärkt schriftliche Notizen zu machen, während ich etwas lese oder anschaue, das ich als inhaltlich wichtig für mich einstufe, und die Aufzeichnungen gleich anschließend noch einmal zu überfliegen und mir dabei einen Überblick zu verschaffen, worum es gerade ging. Eine gute, nützliche Zusammenfassung findet sich auf diesem Blog, daher werde ich mir weiteres dazu schenken. Besten Dank an die Autorin!

Die gestellte Aufgabe, innovative und unterhaltsame Materialien zum Forschungsprozess im Netz zu finden, erscheint mir für mich momentan als zu zeitaufwändig (im Gegensatz zum Schreiben des Blogs, aber ich bin gespannt, ob und was andere dazu entdecken. "Die Insel der Forschung" von Alemann, die Prof. Vogt am Anfang vorstellte, hat mich gleich bei der ersten Betrachtung begeistert, und als ich sie im Netz fand, habe ich sie aus lauter Begeisterung abgezeichnet und seither an meiner Wand hängen. Damit ist mein Bedürfnis nach innovativen Darstellungen eigentlich abgedeckt. Überhaupt bot der Impulsvortrag für mich keine wirklich neuen Inhalte, er ist aber eine anschauliche Zusammenfassung und hilft dabei, dass diese Inhalte immer gegenwärtig bleiben.

Da ich zur Zeit für mein Studium jede Menge Vertiefungsstudien zu Sozialpsychologie zu lesen habe, befinde ich mich momentan in der Rolle der indirekte Beobachterin am Forschungsprozess anderer, und die anschließenden Aufgabenstellungen lenken mich dahin, mir verstärkt Gedanken darüber zu machen, wie die jeweiligen Forscher wissenschaftlich gearbeitet haben. Sehr spannend!

Konfrontation mit wissenschaftlicher Forschung findet in sehr unterschiedlicher Weise statt. Während ich in den Modulen zu qualitativen und quantitativen Methoden einerseits umfangreiches theoretisches Wissen aber auch praktisches Wissen, vor allem durch eine Hausarbeit mit qualitativem Forschungsinhalt, erworben habe, nutzt mir jetzt beides im Hintergrund für das Verständnis und die Einschätzung der Studien, vor allem ist es aber die eigene Erfahrung mit der Erstellung meiner Hausarbeit und den Umständen rund um das geführte und ausgewertete Interview. Das Bild, was wissenschaftliche Forschung in der Sozialpsychologie ist und wie eine wissenschaftliche Arbeit aussehen kann und soll, wird zunehmend klarer. Ein Weg, der mich Schritt für Schritt hoffentlich erfolgreich auf meine eigene Bachelorarbeit und vielleicht noch andere Arbeiten vorbereitet.

Den Ausführungen von Prof. Bastiaens habe ich nichts weiter hinzuzufügen, außer dass ich mich während des Vortrags öfter direkt gemeint fühlte. Ein sehr deutlicher Hinweis auf die Wichtigkeit der Thematik in meinem Studium. Ansonsten kann ich mich jetzt zusätzlich motiviert an das Studium meiner sozialpsychologischen Studien machen mit dem Gefühl, damit genau das momentan Passendste zu tun, um meine Kenntnisse über wissenschaftliches Arbeiten zu erweitern und zu festigen.

Und die weiteren Vorträge werde ich verfolgen, während ich die Methode anwende, direkt Notizen dazu zu machen und sie gleich und später noch einmal durchzulesen.

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