Bildungsmäuschen

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Flow im Drunter und Drüber

In der Wunderkiste des Netzes finden sich viele Anregungen.

Momentan habe ich hoffnungslos den Überblick verloren über alle Themen, die mich beschäftigen sowie die Gedanken, die ich dazu habe, und versuche Fäden zu knüpfen und Bündel zu erstellen und irgendwie wieder eine Ordnung herzustellen, doch es gelingt mir immer nur vorübergehend.

Hilfe kam von unerwarteter Stelle in einem MiniMOOC von Stephen Downes bei dem ich mit Sicherheit weniger als die Hälfte verstanden habe, da ich lange brauchte um mich einzuhören. Doch plötzlich dämmerte eine Ahnung was Konnektivismus eigentlich ist. Konnektivismus hat ziemlich viel mit meinem Zustand zu tun. Mit all den losen Fäden an denen ich zerre, all den Anregungen und Problematiken, die ich zusammen zu bringen versuche. Es ist nicht so wichtig was in diesem MOOC tatsächlich gesagt wurde, wichtig ist was bei jedem und jeder einzelnen ankommt, was er oder sie für sich verwendet, wozu er oder sie angeregt wird. Jeder und jede hat andere Ziele, arbeitet daran und verbindet sich für kurze oder lange Zeit mit denjenigen, mit denen ein Teilen möglich ist. Wichtiger als eigene Beiträge zu erstellen ist beim Konnektivismus auf die Beiträge anderer zu antworten, etwas zu finden, wo man etwas beitragen kann, ohne spezielle Absicht, ohne ein Ziel oder in Hinblick auf Gewinn.

"You want to be needed and wanted."

Konnektivismus ist ein tänzerischer Umgang mit einer Welt der Vielfalt und Fülle, in einem Geben und Nehmen in dem es unsinnig ist nach Gewinn und Verlust zu fragen. Wer teilt mit dem wird auch geteilt. Irgendwer tut es. Es ist auch unsinnig nach Perfektion und endgültigen Antworten zu fragen, alles ist fortwährend im Fluss. Flow. Und in einem Fluss kann man den anhaftenden Schmutz abspülen und wieder frisch hervortreten, bereit für neue Abenteuer der Anregung und des Austausches, andere Formen der Verbindung, neue Experimente. Furcht und Nachtragen verschwinden.

Ich habe nur wenig verstanden, aber dennoch habe ich etwas gefunden das mir Unterstützung gibt. Jeder und jede hat seine oder ihre eigenen Ziele und das ist in Ordnung. Ich kann bei meinen Zielen bleiben und ich habe die Ziele der anderen zu respektieren. Ich muss mich nicht wegen anderen ändern und ich muss auch nicht andere zu ändern versuchen, damit die Welt besser zu mir passt. Gerade in dem ich das bin und auch vertrete, was für mich bedeutsam ist, habe ich die Chance an den Dingen teilzuhaben, die für mich von Bedeutung sind, und mit den Menschen zusammenzutreffen, mit denen ich etwas zu teilen habe. In der ganzen Fülle und Überfülle des Netzes, aber auch der Ideen, Gedanken, Werke und Möglichkeiten liegt hier eine Chance auf eine Weiterentwicklung.

Zurück blieb ein "Hejh, das wird schon werden." Drunter und Drüber ist vollkommen in Ordnung. Mach einfach weiter. Im Netz der Verknüpfungen liegt auch eine Struktur.

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