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Auch an Ostern hört das Studium nicht auf

Langsam gelingt es mir die MOOCs loszulassen und mich wieder meinem Studium an der FU Hagen zuzuwenden. Ich merke, dass mir ein Semester ohne Abschlüsse reicht, dass ich inzwischen einen guten Eindruck von den Möglichkeiten von MOOCs bekommen habe und außerdem dass es ganz wichtig ist mein Thema impliziter Rassismus fertig zu bearbeiten (sofern das bei diesem Thema überhaupt möglich ist). Inzwischen bin ich in dem Zustand angekommen, dass ich morgens aufwache und im Kopf Zusammenhänge konstruiere, die ich zwar noch nicht aufschreiben kann und die im Licht des Tages verblassen, aber Gefühle von Frustration und Hilflosigkeit treten mehr und mehr zurück vor dem Eindruck von Bedeutsamkeit und der Möglichkeit Nachweise zu finden.

Ich habe die Idee entwickelt den Boden meines Wohnzimmers in eine Sammlung von Aspekten zu verwandeln zwischen denen ich Beziehungen herstellen kann. Von dem Produkt erhoffe ich mir, einen visualisierten Überblick ausgelagert aus meinem Kopf zu bekommen. Ich stehe unter dem Eindruck, dass ich diese Hürde jetzt bewältigen muss, um mein Studium fortsetzen zu können. Und das möchte ich auf jeden Fall. Und abschließen auch!

Dabei haben mir meine gewählten MOOCs Auftrieb gegeben. Die darüber erfahrenen Informationen, gewonnenen Einsichten und die durchweg gute Bewältigung der MOOCs haben mein Selbstbewusstsein gestärkt. Es ist wichtig, dass ich mich mit Rassismus beschäftige und dass ich die Gedanken, die ich dazu habe, in eine für mich und andere nachvollziehbare Form bringen kann. Erst danach wird der Weg frei sein für anderes. Denn dann wird es ein anderer Weg sein, weil sich die Haltung, aus der heraus Bildung betrachtet wird, gewandelt haben wird.

Einige wenige MOOCs werde ich aufrecht erhalten, vor allem die Reihe Teaching for Learning, aus der ich inzwischen vier von acht Teilen abgeschlossen habe. Der fünfte Teil ist in Arbeit, die restlichen werden im Lauf des Jahres folgen. Es sollte kein Problem sein sie nebenbei zu bearbeiten und anzuwenden. Kunst und Programmieren werde ich zurückstellen und nur die MOOCs aus diesen Gebieten, die bereits weit fortgeschritten, sind beenden.

Ich habe mich inzwischen auf einsames Arbeiten eingerichtet und den Versuch wahrgenommene wissenschaftliche Ansprüchen so weit wie möglich zu erfüllen. Ich halte diese Art zwar nicht für sehr lebensfreundlich und auch nicht für mich geeignet, werde aber versuchen mir genug Ausgleich zu verschaffen und auf die Erkenntnisse aus dem Kurs kreative Problemlösung zurückzugreifen.

Damit ist mein Koffer gepackt, der Plan geschrieben und die weitere Reise kann beginnen. Möge die zukünftige Welt eine bessere werden als die vergangene war!

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