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Teilnahmemotivation am LdLMOOC2

Im Zusammenhang mit dem zweiten LdL-MOOC habe ich mich mit dem Unterschied zwischen Informationen und Wissen beschäftigt. Dazu hatte ich folgende Liste von Aufgaben des Lehrers im Kontext von LdL (basierend auf Jean-Pol Martin).

  1. Potentiale von anderen Gruppenmitgliedern erkennen, erschließen und für die Gruppe nutzbar machen.
  2. Kommunikation innerhalb der Gruppe einleiten und aufrecht erhalten.
  3. Transformation von Informationen zu Wissen in der Gruppe anleiten
  4. Relevante externe Ressourcen für die Gruppe aktiv suchen.
  5. Handlungsbedarf erkennen und mobilisieren.
  6. Kommunikation nach außen einleiten und aufrecht erhalten.

Es war eine spontane Idee mir den Punkt herauszupicken, der mich momentan am meisten anspricht (fett) und dazu genauere Überlegungen anzustellen, und hopp schon hatte ich die Absicht dazu als Kommentar kundgetan. Von Jean-Pol kam dann Neuronen abfeuernd, Handlungsbedarf erkennend ein Text als Antwort: „Online-Communities und kollektive Lernprozesse„, den ich sofort zu bearbeiten begann. Eigentlich wollte ich am LdL-MOOC2 außer meinen winzigen Anteil am ersten Hangout nicht weiter aktiv teilnehmen, doch mir einfach einen interessanten Punkt herauszugreifen, dazu zu lesen und zu überlegen, führte dann auch zu der Motivation eine Visualisierung zu erstellen und diese Visualisierung auf der MOOC-Plattform zu posten.

WissenstransformationDamit habe ich letztlich einen Schritt von dem getan was ich visualisiert habe. Ich liefere für die Gruppe ein Schnipselchen an Information mir der ich mich besonders beschäftigt habe, weil sie für mich zum momentanen Zeitpunkt bedeutungsvoll ist. Dieses Schnipselchen kann dann von der Gruppe verwendet werden, wenn es sinnvoll erscheint. Und zwar für die Erstellung des gemeinsamen Wissenscontainers, wie Jean-Pol das Gesamtergebnis bezeichnet. Ich selbst habe dabei mein Wissen mit einem weiteren Aspekt von LdL verbunden, kann diese Wissen für andere Bereiche verwenden und meine Vorstellungen der LdL-Theorie ausweiten und festigen. Das was ich selbst erstellt habe, hat eine gute Chance über den Moment hinaus länger in meinem Gedächtnis zu verbleiben.

Gleichzeitig wurde mir klar was der Unterschied zwischen Informationen und Wissen ist und dass Wissen erst über Verarbeitungsprozesse aus Informationen gewonnen wird. Ich kann nun auch eine Verbindung zur gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit herstellen und zur Konstruktion professioneller Wirklichkeit und werde bei meiner Auseinandersetzung mit Institutionalisierungsprozessen ein Auge darauf haben können wie gemeinsame Wissenserstellung in diesem Zusammenhang einzuschätzen ist.

Für mich ist es immer wieder erstaunlich wie die LdLMOOCs motivieren. Möglich ist es für mich durch die Offenheit. Ich kann etwas wählen, das mich sehr interessiert und mich darauf konzentrieren. Die Motivation es zu verstehen ist daher hoch, eine Visualisierung auch für mein eigenes Verständnis sinnvoll. Ich habe es mir aus Zeitgründen einfach gemacht und das erstellt was ich am schnellsten kann, eine Mindmap auf Altpapier. Dank Fotografie teilbar, ruck-zuck, ohne großen Zeitaufwand ganz nebenbei und schon mache ich wieder etwas anderes. Ist es für jemand anderen nützlich, lässt sich die Ideen auch noch professioneller umsetzten. Da ich nun aber beteiligt bin, schaue ich genauer auf das was die anderen machen, mein Interesse an deren Beiträgen ist verstärkt und auch wenn ich wie gesagt eigentlich an diesem MOOC nicht wirklich wieder teilnehmen wollte, bin ich auf dem Weg meiner kleinen Beteiligung verbunden. Da Jean-Pol glaubhaft vermittelt, dass Teilnahme wichtiger ist als Perfektion, kann ich diesen Weg beschreiten, denn ein professionelles Werk ist meine Mindmap ja nicht, nur ein Arbeitsbeitrag. Das geht aber schneller und wird erst dadurch zeitlich vorstellbar.

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2 Kommentare

  1. […] Es war eine spontane Idee mir den Punkt herauszupicken, der mich momentan am meisten anspricht (fett) und dazu genauere Überlegungen anzustellen, und hopp schon hatte ich die Absicht dazu als Kommentar kundgetan. Von Jean-Pol kam dann Neuronen abfeuernd, Handlungsbedarf erkennend ein Text als Antwort: “Online-Communities und kollektive Lernprozesse“, den ich sofort zu bearbeiten begann. Eigentlich wollte ich am LdL-MOOC2 außer meinen winzigen Anteil am ersten Hangout nicht weiter aktiv teilnehmen, doch mir einfach einen interessanten Punkt herauszugreifen, dazu zu lesen und zu überlegen, führte dann auch zu der Motivation eine Visualisierung zu erstellen und diese Visualisierung auf der MOOC-Plattform zu posten. Hier geht es weiter […]

  2. […] Blogeintrag und Visualisierung von Angelika Mogk […]

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