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Dritte Woche Wintersemester 2014/15

Das Wintersemester befindet sich offiziell noch nicht in seiner dritten Woche, für mich hat aber der Neustart mit dem Beginn dreier MOOCs begonnen, die alle ihre neuen Inhalte montags zur Verfügung stellen. Im Gegensatz zur letzten Woche habe ich diese Woche aber nicht mit den MOOCs, sondern mit dem Modul 3B des BiWiStudiums begonnen. Einen SB habe ich bearbeitet, für meinen eigenen Wochenplan steht jetzt noch aus die Handbücher zu Modul und Praktikum und die Reflexionsfragen zu bearbeiten und um eine Praktikumsbescheinigung nachzufragen. Aber erst einmal werde ich mich den MOOCs zuwenden, da diese ihre Abgabetermine für diese Woche dann wieder am kommenden Montag verbindlich haben.

Ich warte immer noch auf eine Note aus dem letzten Semester. Habe ich dort bestanden, kann ich mich formal zur Bachelorarbeit anmelden. Diese Vorstellung rückt langsam näher und meine Gedanken beginnen verstärkt nach möglichen Themen zu tasten. Heute habe ich das erste Mal entdeckt, dass ich Zugang zum Moodle für die Bachelorarbeit habe und einen ersten Blick gewagt. Ich fand dort viele Namen von Studierenden vertreten, denen ich im Lauf meines Studiums begegnet bin. Außerdem eine Liste von denjenigen, die in der letzte Zeit den Bachelor bestanden haben, einschließlich der Dauer ihres Wartens auf das Ergebnis ihrer eingesandten Arbeit. Auf den ersten Blick drei Monate Wartezeit. Darüber hatte ich mir auch noch keine Gedanken gemacht. Dass man dann noch warten muss, wenn man eigentlich schon fertig ist. Was tun diejenigen in der Zeit? Mal etwas loslassen nach der langen Zeit des Studiums?

In mir wuselt momentan zu viel gleichzeitig als dass ich mir eine Ordnung für meine Vorgehensweise erstellen könnte. Ich will auch weiterhin zu viel gleichzeitig und kann keine Entscheidung treffen was ich loslassen sollte. Daher muss ich jetzt wieder auf breiter Front vorangehen, statt meine Energien konzentrieren zu können. Auch das Kunsthandwerk bzw. die Kunst fordert verstärkt ihren Ausdruck in aufsteigenden Ideen, während ich aber gleichzeitig ein relativ großes Ruhebedürfnis habe. Inzwischen kann ich mit einer solchen Situation alerdings gelassen umgehen. Ich tue was ich kann und werde nie fertig. Ich renne immer meinen eigenen Plänen hinterher. Mit der Gelassenheit der Erfahrung aber ein zu bewältigender Zustand.

Genauere Berichte werde ich allerdings zurückstellen müssen. Ich kann mich darüber freuen, dass ich die letzten Wochen über die MOOCs mehr schreiben konnte als der Ferunianteil noch nicht begonnen hatte. Der LdL MOOC ist bereits weitgehend auf der Strecke geblieben und ob ich weiter Zeit für den ExIf14 finden werde bezweifele ich ebenfalls. In gewisser Weise beginnt schon ein Schrumpfungsprozess wie ich es auch in der Vergangenheit erlebt habe. Nach und nach werden die unwichtigeren Interessengebiete liegen gelassen und eine Konzentration auf Weniges setzt ein. Nicht das gezielte Verzichten im Vornherein, sondern der Versuch alles zu tun und es der Realität zu überlassen zu den notwendigen Anpassungen zu führen ist die Methode mit der ich vorzugehen scheine.

Es wird also interessant sein nach einer Weile zu sehen, was ich aus welchen Gründen fortgeführt habe und was aus welchen Gründen auf der Strecke geblieben ist. Und was ich in diesem Semester abschließen werde.

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