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Ordnungsplanung für die Bachelorarbeit

Inzwischen ist es entschieden. Ich werde den Blog hier während der Bachelorarbeit in der gleichen Weise wie bisher füttern und zur Begleitung meiner Arbeit mit einem traditionellen Ordner arbeiten. Er steht schon vor mir, ist dunkelrot und mit einem Register für 10 Kategorien ausgestattet. Diese Wahl habe ich deshalb getroffen, da sich in einen solchen Ordner die unterschiedlichsten Materialien einsortieren lassen. Vor allem handgeschriebene Notizen, gezeichnete Bilder und Karten lassen sich dort gut unterbringen.

Momentan verbinde ich mit diesem Ordner vor allem deshalb positive Gefühle, da ich für die MOOC-Reihe Teaching for Learning neben einem Ordner auf meinem Rechner einen solchen Ordner geführt habe, in dem ich jetzt auf alle Notizen zu den acht MOOCs zugreifen kann, während mir im Netz die Tür zu den MOOCs der Vergangenheit verschlossen ist. Diese Ordner erfordern außerdem keine weitere Wartung, sind kaum mit Datenverlustängsten verbunden, sehr mobil, platzsparend und flexibel einsetzbar. Verschiedene Funktionen können nicht eingebaut werden, wie eine Schnellsuche, dafür kann aber jeder Schrott untergebracht werden ohne sonderlich zu stören. Der neue Ordner hat neben einem guten Aussehen sogar einen eigenen Namen und nennt sich maX.file. Die Garantie auf Haltbarkeit beträgt 10 Jahre.

Der erste Schritt wird jetzt sein, dass ich meine bisherigen Notizen ordne, Kategorien erstelle und ab sofort täglich alles dort unterbringe, was sich für diese Form der Speicherung eignet. Auf das Studium bezogen hatte ich das bisher immer erst am Semesterende mit meinen Notizen gemacht, zum Teil auch gar nicht, da ich dann das Material nicht mehr benutzen musste und daher die Motivation klein war Zeit in eine übersichtliche Archivierung zu stecken. Einen eigenen Blog zur Bachelorarbeit werde ich also nicht führen, sondern digital die üblichen Speicher- und Sammelsysteme benutzen wie Literaturverwaltung, Textdateien und Bookmarks.

Auch wenn mir der Begleitblog zum Modul 3B gut gefallen hat, ist mir das System viel zu überschaubar und nachvollziehbar für andere, etwas das ich in diesem Fall nicht möchte. Das Studium begann mit Materialien, die für alle verbindlich waren, und hat sich dann mehr und mehr zu etwas entwickelt, das für jede speziell ist. Als ich in den verpflichtenden Blogs der anderen gelesen habe, ist mir klar geworden, dass üblicherweise eigentlich kaum etwas von Bedeutung miteinander geteilt wird. Dann kommt dazu, dass jede auf Grund ihrer Vorbedingungen einen anderen Nutzen aus ihrem Fernstudium ziehen kann.

Meine Bereitschaft zu teilen ist inzwischen generell gesunken. Einen starken Einfluss hat dabei die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verhältnisse und die Haltung zum Lerner als demjenigen, der sein eigenes Lernen organisiert und seinen eigenen Nutzen daraus verwaltet. Es kommt dazu, dass ich gerade in der letzten Zeit in Facebookgruppen beobachtet habe, wie Diskussionsstränge verschwinden, wenn die Beiträge von den Einstellenden wieder entfernt werden. Gerade gestern bin ich auch kurz an einem Kommentar hängen geblieben, der den Lehrer als überflüssig ansieht, wenn denn dann mal gute Lernumgebungen gestaltet sind, in denen sich jede selber beibringen kann, was sie aktuell benötigt.

Ok, dann macht ihr mal. Wünsche euch viel Spaß. Bin dann auch mal weg mein eigenes Lernen zu organisieren.

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