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Literaturbearbeitung in Vorbereitung auf die Bachelorarbeit

Momentan bin ich sehr vom Bibliothekswesen fasziniert. In meiner städtischen Bücherei habe ich im Lauf der Jahre kostenfrei schon riesige Mengen von Kinderbüchern für meine Tätigkeit als Vorlesepatin ausgeliehen. Und jetzt habe ich endlich einen Ausweis für die nächste UniBib und schwelge im Glück. Auch wenn ich dort nicht als Studierende eingeschrieben bin, darf ich Bücher, die für mich wertvolle Inhalte haben, jetzt kostenfrei für eine begrenzte Zeit sogar mit nach Hause nehmen. Ich kann es noch immer kaum glauben! Bei allen Diskussionen um Raubkopien und begrenzte Rechte am Zugang zu Netzressourcen, sind die Möglichkeiten dieser traditionelleren Form des Wissenszugangs momentan für mich atemberaubend. Die Zentralbibliothek der Uni hat zwar eine Bauweise wie ein Labyrinth, wenn ich die entsprechenden Abteilungen in diesem Irrgarten aber gefunden hatte, war die angelegte Ordnung so gut, dass ich jedes Buch auf meiner zuhause über das Netz erstellten Liste sehr schnell finden konnte. Bis auf eins. Das stand leider nicht da wo es sein sollte.

Die Ausleihe macht man selbst und kann dann ruck-zuck wieder nach Hause. Alles ist von den im Hintergrund Werkelnden wunderbar und sehr bequem vorbereitet. Nur den Pin meiner Karte musste ich vorher erfragen, musste zwei Bücher austauschen, weil ich die nicht verleihbaren Exemplare erwischt hatte und konnte nicht mehr als fünf Bücher auf einmal ausleihen. Warum das alles so ist, muss ich noch herausfinden.

Ich habe jetzt Bücher über lebenslanges Lernen und Emotion, Schule und Emotion, Emotionen in Organisationen, Emotion im Zusammenhang mit Motivation und selbstreguliertem Lernen und das einzige Buch aus der soziologischen Abteilung, mit dem ich auch begonnen habe, dass sich E-Motions nennt und ein Reader zu einer Ringvorlesung des soziologischen Instituts der Uni Wien ist. Das Buch seit Sommer 2013 im Bestand, hat keinerlei Gebrauchsspuren und führt mich jetzt in sehr unterschiedliche Betrachtungswelten von Emotionen. Nachdem ich zuerst mich selbst, meine bereits vorhandenen Wissensbestände und dann vor allem die Psychologie befragt hatte und sich ein konkreteres Bild davon abzuzeichnen begonnen hat was unter Emotionen zu verstehen ist, kehre ich auf dieser Basis in die Fülle von Vorstellungen und Problematiken zurück, mit denen mich das Buch konfrontiert. Sein Untertitel lautet Transformationsprozesse in der Gegenwartskultur und die Perspektiven, unter denen Emotionen hier betrachtet werden, erweitern meine Vorstellungsräume für den aktuellen Umgang mit Emotionen beträchtlich und geben mir neue Hinweise auf das was ich suche.

Momentan bin ich sehr froh darüber, dass mein Studienfach interdisziplinär ausgerichtet ist. Um mich Emotionen zu nähern habe ich genug Hintergrund, um Philosophie, Psychologie, Soziologie, Biologie und Pädagogik zu befragen was sie dazu denken. Und mit diesen Disziplinen ist das mögliche Befragungspotential auch noch nicht erschöpft. Ich kann Emotionen zuerst von sehr vielen Richtungen ausleuchten, um mich dann gezielter dem zu widmen was mein eigentliches Thema sein wird. Und dieses Vorgehen erscheint mir im Bezug auf die Emotionen auch notwendig. Zu uneinheitlich ist das was darunter verstanden wird und es ist gut Einblicke zu haben, welche Arten von Betrachtungsweisen existieren. Ich bin sehr überrascht. Es wundert mich auch nicht, dass sich dadurch reichlich Literatur zu genau dem Thema findet: die Problematik der Uneinheitlichkeit der Definitionen von Emotionen.

Interessant ist es auch immer wieder auf Namen im Zusammenhang mit der FernUni zu treffen. Das nächste Buch der ausgeliehenen Bücher, das ich lesen will und auf das ich schon gespannt bin, ist ein Lehrbuch von einem Professor der FernUni für Betriebswirtschaftslehre. Ich finde diese Wege immer sehr merkwürdig. Über das Netz stoße ich auf ein interessantes Buch und stelle dann fest, derjenigen der es geschrieben hat, ist an der Uni beschäftigt an der ich selbst studiere. Über die FernUni selbst erfahre ich aber nichts davon. Und der Schritt, der jetzt neu dazugekommen ist, besteht darin, dass ich dieses Buch dann in der Bibliothek einer anderen Uni ausleihe. Ich kann nicht erklären warum, aber ich finde dieses System sehr eigenartig.

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