Bildungsmäuschen

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Facebookkommentar

Auch ein Facebookposting kann den Anlass dafür liefern sich mit dem momentanen Thema auseinanderzusetzen, um sich daran anzunähern. Da es für mich ein Hinweis auf die Richtung meiner Gedanken ist, nehme ich meinen eigenen Kommentar auf meinem Blog auf.

Danke, das passt jetzt gut für eine Auseinandersetzung! Interessant, dass der Artikel mit dem Begriff anfühlen für sich wirbt! Genau darin geht es bei meinem Thema, das ich momentan nicht in eingegrenzt bekomme. Der Mangel an expliziter Beachtung von Emotionen und Gefühlen bei Bildungsprozessen und in Institutionen, die sich mit Bildung beschäftigen.

Die Aussage “ Das, was mich rettete, waren der sanfte Druck und die Erwartungen meiner Eltern. Sie haben von mir Disziplin und die Einhaltung von moralischen Regeln eingefordert.“ ist dabei sehr aufschlussreich. Was für Emotionen förderten die Eltern und welche Emotionen wurden offensichtlich durch die Schulerfahrungen gefördert? Und aus welchen Gründen wird dort nicht fortwährend hingeschaut?

Bei Kunden wird es inzwischen als wichtig eingestuft, dass bei ihnen für das Kaufverhalten förderliche Emotionen entstehen. Was ist aber mit den das Lernen fördernden oder blockierenden Emotionen? Hauptschulen weg wird auch hier nicht als die alleinige Lösung betrachtet. Es muss noch etwas dazu kommen.Hier wird passenderweise das SelbstwertGEFÜHL angeführt.

Es ist aber auch entscheidend wie sich Menschen generell in Bildungsprozessen fühlen und mit welchen Emotionen sie sich dabei tagtäglich auseinandersetzen müssen. Jede einzelne Kleinigkeit formt ein Gesamtbild der Welt mit, liefert einen Baustein dafür wie die Wirklichkeit emotional konstruiert wird und beeinflusst Handeln darüber, wo man sich zugehörig fühlt und was man als passend für sich selbst erlebt. Damit werden die Grundlagen für die Chancen gelegt, die man dann für sich selbst nutzen kann.

In meinen Augen ist die Beachtung der emotionalen Ebene von gravierender Bedeutung wenn es um Veränderungen geht. Und diese Beachtung muss ausdrücklich erfolgen und Emotionen dürfen dabei nicht als pillepalle nachgeordneter Privatkram eingestuft werden, der nicht wirklich wichtig ist.

Puh! Sorry für die Länge. Ich habe momentan ziemlichen Diskussionsbedarf!

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