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Auf dem Weg zum Exposé

Momentane Arbeitsmethode: vor allem Denken. Nach dem Nachtschlaf im Bett liegend, beginne ich inzwischen fast regelmäßig das Exposé für meine BA zu formulieren. Allerdings bin ich bisher nie dazu gekommen auch nur eines davon aufzuschreiben, denn während ich im Kopf formuliere, bleibe ich regelmäßig an irgendeinem auftauchenden Beispiel oder Einzelaspekt hängen, was ich dann näher im Licht der jeweils bestehenden Annahmen untersuche. Dabei tauchen meistens wieder neue Erkenntnisse und/oder Fragen auf, was mich von der Zusammenfassung erneut fortführt. Außerdem hat es noch nicht aufgehört, dass sich meine Zusammenfassungen fortwährend in dem unterscheiden, was sie hervorheben.

Ich empfinde mich momentan schon fast als besessen und kann mir gut vorstellen, dass ich andere gewaltig nerve. Immer nur Emotionen, Emotionen. Überall mische ich das Thema ein. Gestern hatte ich von mir selber genug und habe mir im Verlauf des Nachmittags verordnet mal nicht daran zu denken. In der Nacht war das Thema dann aber wieder da und ich habe daraufhin Stunden mit Nachdenken über sehr interessante Aspekte verbracht. Im Licht des Tages sind sie allerdings fast wieder verschwunden und ich versuche etwas durch Aufschreiben zu retten. Doch bei einem Kommentar zum Kommentar eines von mir geposteten Zitats, stecke ich zwar erstaunlich viel von meinem bisher erworbenen Wissen dort hinein, aber danach sind die Reste der Gedanken der Nacht aus dem Bewusstsein verschwunden.

Es scheint alles bereits in mir vorhanden, doch es schafft es noch nicht herauszukommen. Es gibt ja dieses Bild, mit etwas schwanger gehen. Ich kann ich mir jetzt auch gut vorstellen, welcher Zustand damit gemeint ist. Aus etwas ganz Winzigem wächst etwas zu einer gewaltigen Form, die im Mittelpunkt steht und die ganze Achtsamkeit und alle Gedanken vereinnahmt. Doch auch wenn es schwierig und kaum zu bewältigen erscheint, es muss irgendwann heraus. Es erinnert an wie das erste Kind. Schon von anderen gehört, schon gesehen, aber noch nie selber erlebt.

Ich habe noch eine gute Woche, dann soll mein Exposé stehen. Die Citavi-Literaturrecherche (ein Tipp vom abonnierten Newsletter) spuckt mir noch ein Buch von Gerhard Roth aus, das nach der Rezension interessant und relevant wirkt, und das ich morgen in der UniBib ausleihen könnte. Der MOOC zu Emotionen geht im Verlauf der kommenden Woche zu Ende, dem MOOC zu emotionaler Intelligenz und Führung werde ich nur auf Sparflamme weiter folgen. Bald sind Schulsommerferien. Es wird langsam Zeit mit der BA zu beginnen.

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