Bildungsmäuschen

Startseite » Emotionen » Randnotiz zur Arbeit am Thema Emotionen

Randnotiz zur Arbeit am Thema Emotionen

Eine kleine Randnotiz: Während der ganzen Monaten in denen ich mich mit Emotionen beschäftigt habe, habe ich nie den Wikipedia-Artikel dazu gelesen – etwas das ich sonst häufig als erstes tue. Getan habe ich das erst heute, als ich nach einer Definition für Emotionalität gesucht habe, um einem Bekannten gegenüber besser belegen zu können, warum die Begriffe Emotion und Emotionalität nicht als Synonym verwendet werden können. Wikipedia in diesem Themenbereich nie verwendet zu haben, ist mir zuvor nicht aufgefallen, ich halte es allerdings für erwähnenswert. Soweit ich es nach einem schnellen Überblick beurteilen kann, wird der Artikel der von mir vorgefundenen Fülle im Themengebiet nicht gerecht. Auch einen zuverlässigen schnelle Überblick kann er nicht wirklich liefern. Er fügt einfach der schon bestehenden Fülle noch eine weitere Variante hinzu.

Ich weiß nicht wie der Artikel verbessert werden könnte, bin aber froh, dass ich gleich mit Büchern begonnen habe. Ein Schritt, den ich auch anderen empfehlen würde, die sich für das Thema Emotionen interessieren. Kenntnisse in diesem Bereich sind in meinen Augen nicht schnell und einfach zu erlangen, es erfordert Einarbeitung, Auseinandersetzung und vor allem Vergleiche.

Parallel dazu hatte ich jetzt schon das zweite Mal innerhalb von zwei Tagen eine Auseinandersetzung mit einer eigenartigen Erscheinung. Ich werde in meiner Ausdrucksweise häufig als sehr emotional wahrgenommen, da ich zur Kommunikation neben Worten intensiv die unterschiedlichsten Mittel benutze, die meinem Körper zur Verfügung stehen, wie Gestik, Mimik, Haltung, Tonfall, Lautstärke. Dadurch kann ich beispielsweise eine fesselnde Vorleserin sein. Eigenartigerweise ist es so, dass eine ganze Reihe Menschen damit bestimmte Vorstellungen verbinden wie ich denn wohl sei. Das reicht von besonders gefühlvoll und sensitiv bis zur Vorstellung von unzureichender Impulskontrolle und nur beschränkt vorhandenen intellektuellen Fähigkeiten. In Kombination mit anderen Kategorisierungsfaktoren sind dabei manchmal sehr eigenartige und verwirrende Erwartungshaltungen an mich entstanden, in Kombination mit extrem unterschiedlichen Wertzuweisungen.

Ich denke, ein wesentlicher Antrieb mich mit dem Thema Emotionen intensiver zu beschäftigen, liegt in den dadurch erzeugten Erfahrungen begründet. In dem wie ich betrachtet werde und wurde, drücken sich letztlich nur allgemein vorhandene Vorstellungsbilder aus. Emotionen befinden sich nach wie vor in einem Spannungsfeld zwischen Geringschätzung und Hype und die dahinter liegende Gründe stellen ein durchaus interessantes Thema dar.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: