Bildungsmäuschen

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Start der Bachelorarbeit

Nach zehn Monaten bin ich endlich an einem Punkt angekommen, an dem meine Fragen zur Rolle von Emotionen in Bildungsprozessen geklärt sind. Das Thema führt nicht mehr zu fortwährender Unruhe und ständigem Nachfragen, zusätzlich scheinen sich alte Spannungsfelder in mir aufgelöst zu haben. Analysiere ich Situationen und Vorgänge in Hinblick auf die dabei wirkenden Emotionen, so erhalte ich Antworten, die mir zufriedenstellender verständlich machen was tatsächlich vor sich gegangen ist oder geht als das bisher der Fall war. Emotionen systematisch beobachten zu können, scheint für mich genau das was ich benötige.

Nach einigen Tagen der Entspannung um die Festtage herum, ist es endgültig an der Zeit mit der Bachelorarbeit zu starten. Es gibt nichts, was ich jetzt noch vorbereite könnte.

Der Start gestaltet sich allerdings schwierig. Meine letzte längere Arbeit habe ich Anfang des letzten Jahres geschrieben, Wissen um Formales und sinnvolle Arbeitsmethoden muss erst wieder reaktiviert werden. Gleichzeitig ist es zwar so, dass mir selbst Zusammenhänge inzwischen in komplexer Form klar sind und ich diese auch anwenden kann, was für mich ein entscheidendes Kriterium für Sinn und Nutzen ist, dafür eine Systematik zu erstellen ist aber eine ganz andere Art der Herausforderung. Begleitend ist es notwendig gegen meine Unlust anzugehen. Für mich selbst habe ich eine ausreichende Klärung des Themas ja bereits erreicht, die BA zu schreiben ist daher erst einmal nur ein formaler Abschluss, den ich mir ganz gerne schenken würde. Geht aber nicht, die BA benötige ich.

Letztlich habe ich momentan Probleme, die aus der Sicht meines Themas selbst von großem Interesse sind. Letztlich eine gute Gelegenheit unangenehme Emotionen und Strategien für den Umgang mit ihnen zu beobachten.

Als erstes entschließe ich mich für die Verwendung eines Zeitplans. Zuerst einmal nur für eine tägliche auf die BA bezogene Arbeitszeit. Später werde ich eine Festlegung von Bearbeitungsfristen benötigen. Noch immer bin ich, wie schon bei meinen ersten Versuchen im letzten Jahr, damit konfrontiert, dass ich nicht weiß, wie ich bei einer Strukturierung des Inhaltsverzeichnisses am besten sowohl eingrenze als auch zusammenfasse. Am liebsten würde ich mich dem Ganzen entziehen und habe das dringende Bedürfnis wegzurennen, das kommt als zusätzlich zu bewältigende Schwierigkeit dazu. Es bleibt mir nichts anderes übrig als auf meine Fähigkeiten der Selbstdisziplinierung zurückzugreifen. Was für ein Schlamassel!

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