Bildungsmäuschen

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Immer mit der Ruhe!

Es ist April und das Wetter ist genauso wechselhaft wie für den April erwartet. Bei der Beschäftigung mit Emotionen werden solche Kontextfaktoren bedeutsam. Das Wetter hat einen Einfluss auf Stimmungen, ebenso wie das Krankheiten, Örtlichkeiten oder Personen haben, also zusammengefasst Faktoren aus der natürlichen und der sozialen Umgebung und aus dem Zustand der Person. Stimmungen wiederum haben einen Einfluss auf das Auftreten von Emotionen.

In der letzten Woche habe ich alle Blogeinträge nur privat veröffentlicht. Ich bin zu unsicher. Noch immer teste ich die Ergebnisse meiner Überlegungen zu Emotionen auf Anwendbarkeit und bin dabei an einem interessanten Punkt angelangt.

Auf der Basis eines geordneten, absichernden Tagesablaufs mit „großen Augen“ ganz gewöhnliche Vorgänge ruhig beobachten und immer genug Zeit für Reflexion frei halten.

Seit langer Zeit erinnere ich mich wieder an Träume.

Gelernt habe ich in der letzten Woche einen neuen Begriff für etwas, dem ich im Verlauf meines Studiums schon mehrmals begegnet bin. Serendipität. Die zufällige Beobachtung von etwas das man nicht gesucht hat, das sich aber als neue und überraschende Entdeckung erweist. Den Anstoß lieferte das Buch Zur Kritik des Bedingungslosen Grundeinkommens von Rainer Roth und sein Blick auf Gesellschaft und Ökonomie. Am Wochenende schnüffele ich dann im einwöchigen MOOC zu Arbeit 4.0 auf der mooin Plattform herum, bekomme viel neuen und überraschenden Input zum Überlegen, und seitdem beobachte ich in Ruhe wie KlackerKlackerKlacker Vorgänge mein Denken umstrukturieren. Neu ist dabei das ruhige Beobachten.

Im Halbschlaf baue ich Mindmaps zur Emotionsregulierung zusammen. Von wem wird welche Form der Emotionsregulierung erwartet. Nach dem Aufstehen bleibt mir die vage Erinnerung. Ich gönne mir Ruhe, Schlaf und Entspannung und bin sehr froh darüber, dass ich die Möglichkeit dazu habe. Es ist ein Privileg.

Beim nächsten Aufstehen nehme ich meinen Mut zusammen, denn ich möchte wenigstens einen dieser blöden Badges in diesem MOOC haben. Dazu muss ich im Forum etwas schreiben. Voller unangenehmer Emotionen versuche ich meine unzureichenden Erkenntnisse zusammenzufassen und füge etwas zum BGE bei. Ich bin darin sehr unsicher. Ich schaue noch einmal in meinem Profil nach. Als persönliche Interessen habe ich angegeben „Emotionen, Rassismus, Bildung, Erzählen in Bildern“. Kann jeder nachgucken. Und dazu kann sich jeder etwas ausdenken, auch für mich sehr unangenehme Dinge. Aber irgendwie geht es in dem MOOC ja auch um Gestaltung der Zukunft, um neue Ideen, um Partizipation, um Networking und Bildung. Die Beiträge in den Foren nehme ich bisher allerdings als sehr elitär wahr und fern meiner Problematiken. Da tummeln sich lauter im Netz bekannte Namen. Und da komme ich kleines Popelding und erhebe meine Stimme…

Bildung und Emotionen. Das ist sowas von interessant!

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