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Wiederholung beim Lernen

Wiederholungen sind für die Verfestigung von Lernen eine gute Sache. Es gibt dabei eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie man das praktisch umsetzen kann. Meine städtische Bücherei hat ein Buch über Rassismus neu angeschafft, das stand in der Zeit meiner intensiveren Auseinandersetzung mit Rassismus zwar auf meiner Bücherliste, ich habe es aber nie gelesen, weil ich es nirgends ausleihen konnte und es für einen Kauf nicht wichtig genug erschien. Ich dachte, für eine Wiederholung könnte es eine sinnvolle Lektüre sein, während ich mir gleichzeitig einen Eindruck von dem Buch selbst verschaffe.

Susan Arndt hat ihm den Titel Rassismus gegeben und den Untertitel Die 101 wichtigsten Fragen und es ist ganz anders als ich mir vorgestellt hatte. Es bewegt sich auf einem sehr qualifizierten Niveau, benutzt dabei eine Aufteilung in acht Rubriken unter denen jeweils spezielle Fragen mit einer festgelegt begrenzten Mengen von Text beantwortet werden, die aber insgesamt einen sehr umfassenden Überblick über das Thema geben. Das Buch eignet sich sowohl für einen schnellen Einstieg als auch für eine Wiederholung und Überprüfung wichtiger Gedankengänge zu Rassismus. Zusätzlich habe ich einiges für mich Neues erfahren. Es ist dabei nur ein dünnes Buch, aber mit kleinem Schriftsatz und auch dadurch sehr vollen 160 Seiten und gehaltvoller als manches wesentlich dickere Werk.

Ich lese es, während ich aber eigentlich mit dem Thema Emotionen beschäftigt bin, und führe daher zwei Notizlisten parallel, eine zu Gedankengängen, die für mich zu Rassismus neu und/oder bemerkenswert sind, eine zu dem was mir zu Emotionen dabei durch den Kopf geht. Vor allem beschäftigen mich Ähnlichkeiten in den Strukturen beim Umgang mit „Rassen“ und Emotionen. Herrschaft und Macht benutzen einfach alles um Hierarchien herzustellen. Äußere Merkmale von Menschen genauso wie die Art wie sie ihre Emotionen ausdrücken und mit ihnen umgehen. Wahrscheinlich sogar die Art der empfundenen Emotionen. Bourdieu und sein Habitus gehören thematisch ebenfalls in diesen Bereich. Emotionen und Emotionsausdruck werden durch die gesellschaftlichen Bedingungen geformt in denen sich ein Mensch befindet. Und ja, es gibt Hierarchien für Emotionen und Emotionsausdruck.

Wiederholen lässt sich mit dem Buch von Susan Arndt gut, parallel dazu ist es interessant zu beobachten, wie ich inzwischen zu den einzelnen Aspekten des Themas Rassismus  stehe, wie ich aus einer gewissen Distanz der Auseinandersetzung darauf blicke und wie ich die spezifische Haltung von Arndt dazu einschätze. Innerhalb eines Tages habe ich Kenntnisse aufgefrischt und erweitert.

Das Thema Emotionen bringt mich in der letzten Zeit immer wieder dazu solche Abstecher zu machen. Abstecher in Bereiche, die für mich entweder neu oder überschaubar sind. Beides erleichtert mir mein Stecken im Sumpf, aus dem ich mich bisher nicht befreit bekomme. Sogar Bereiche meiner Berufstätigkeit, die ich in den letzten Jahren vernachlässigen konnte, nutze ich dafür. Alles was leichter lösbar und überschaubarer ist. Das lässt mich zwar nicht vorankommen, ist aber so etwas wie eine Arbeits- oder Beschäftigungstherapie mit einer stabilisierenden Wirkung auf mein Wohlbefinden.

Ursprünglich wollte ich auch über das Wohlbefinden schreiben, bzw. über die Nichtausrichtung am Wohlbefinden von Menschen. Das Thema ist in der Zwischenzeit aber wieder im Sumpf versunken und ich kann es nicht mehr herausziehen. Es ist aber ein wichtiges Thema und ich bin mir sicher, früher oder später wird es wieder auftauchen und vielleicht werde ich es dann auch formuliert bekommen.

Referenz:

Arndt, S. (2015). Rassismus. Die101 wichtigsten Fragen. (2. durchges. Aufl.). München: Beck.

Rassismus in der aktuellen Diskussion

In der Zeit vor über einem Jahr, als ich mich intensiv mit Rassismus beschäftigt habe, war der Begriff nicht in aller Munde. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr damals gerade der Alltagsrassismus, der inzwischen aber weniger Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen scheint. Der Begriff Rassismus taucht momentan verstärkt im Zusammenhang mit den nach Europa strömenden Flüchtlingen auf. Sehr viel scheint plötzlich Rassismus zu sein.

Für mich ist es nicht der Zeitpunkt, um genauere Untersuchungen dazu anzustrengen, ich bezweifele jedoch sehr, dass es sich in allen so bezeichneten Fällen wirklich um Rassismus handelt. Viele Begriffe, so auch der Begriff Emotionen, werden im Alltag sehr unreflektiert verwendet. Ausländerfeindlichkeit oder Fremdenfeindlichkeit können mit Rassismus unterfüttert sein, müssen es aber nicht, um ähnliche Auswirkungen zu zeigen. Für die aktuelle öffentliche Diskussion scheint eine exakte Beschreibung jedoch nicht von besonderer Bedeutung. Wichtig ist einen Ausdruck dafür zu finden, dass etwas nicht in Ordnung ist, und Rassismus ist ein emotional stark wirksamer Begriff, der sich sehr schnell zur Verurteilung bestimmter Verhaltensoptionen einsetzen lässt. Auch als K.O.-Argument. Für genauere Untersuchungen der bestehenden und auftretenden Problematiken ist das allerdings nicht ausreichend.

Von Bedeutung finde ich es erneut, Rassismus als ein vielfältig nutzbares Tool zu verstehen, und inzwischen sehe ich es als hoch bedeutsam an, bei der Betrachtung von Rassismus genauer in den Blick zu nehmen, was auf der Ebene der Emotionen vor sich geht. In der Definition von Rassismus, die Albert Memmi (1992) geliefert hat, taucht der Begriff der Wertung auf. Rassismus ist bei ihm unter anderem die Wertung von tatsächlichen und fiktiven Unterschieden. Mit Bewertungen eng verknüpft sind wiederum Emotionen, die daher Auskünfte darüber geben können ob etwas in den persönlichen, allerdings gesellschaftlich geprägten Wertesystemen, als richtig oder falsch, angenehm oder unangenehm, erstrebenswert oder als zu bekämpfen eingeschätzt wird.

Zur Definition von Memmi gehört ebenfalls, dass diese Wertung verallgemeinert und verabsolutiert wird. Es ist also nicht die reine persönliche Befindlichkeit, das individuelle Unwohlgefühl, oder Verunsicherung, oder Gefühl des Bedrohtseins. Es ist das Hervorholen des Stereotyps, das den anderen unverrückbar zu einem ganz anderen Menschen macht, dem daher auch unveränderlich etwas ganz anderes zusteht als dem Menschen des eigenen Bildes. Eine Integration als Gleicher ist auf dieser Basis niemals möglich.

Zusätzlich ist der Zusammenhang zwischen den Auswirkungen von Rassismus und der gesellschaftlichen Position, die Menschen einnehmen, von Bedeutung. Memmi schreibt von Privilegien und Aggression. Der Nutznießer rechtfertigt durch Rassismus seine Privilegien, der von Konkurrenz Bedrohte seine Aggression.

Ich bleibe mit meinem Eindruck zurück, dass in der letzten Zeit so einiges als Rassismus deklariert wird, was zumindest den Kriterien von Memmi nicht entspricht. Die Ängste vor Konkurrenz auf Wohnungs- und Arbeitsmarkt, gerade bei den am meisten Benachteiligten, und die Ängste derjenigen, die sich von einem Abgleiten in Situationen bedroht fühlen, in denen mit Menschen nicht mehr pfleglich verfahren wird, sind nicht unberechtigt.

Sich von Flüchtlingen als sichtbarer Ausdruck gesellschaftlicher Problematiken bedroht zu fühlen und das zu äußern, ist allerdings noch lange kein Rassismus. Dafür angegriffen zu werden und Vorwürfe zu ernten, könnte für das Hervorkramen von Rassismus allerdings förderlich sein. Und da ist es dann durchaus von Interesse zu fragen wem das letztendlich wieder nutzt. Denen, die ein Ventil für Frustration und Aggression finden, oder denjenigen, die damit ihre Privilegien sichern?

Referenz:

Memmi, A. (1992). Rassismus. Hamburg: Europäische Verlagsanstalt.

Rückblick

Es ist an der Zeit Abschied zu nehmen. Seit zwei Tagen formuliere ich morgens beim Aufstehen das Inhaltsverzeichnis meiner Bachelorarbeit im Kopf und es scheint immer systematischer zu werden. Ich bin ganz dicht dran am Ende.

Ein paar Sachen gibt es noch abzuarbeiten, dann kann ich mich an ein neues Exposé machen, Kontakt mit dem Lehrgebiet aufnehmen, die Arbeit absprechen und loslegen. Und dann ist dieses Studium zu Ende. An der FernUni ist kein Master in Bildungswissenschaft möglich.

Ich habe länger gebraucht als am Anfang geplant und bei voller Wochenstundenzahl länger als die Regelstudienzeit, weil ich in der Profilphase des Studiums selbst bestimmen konnte, worauf ich mich konzentriere. Das wurden dann, für mich überraschend, zuerst Rassismus und danach, darauf aufbauend und für mich wesentlich nachvollziehbarer, Emotionen.

Das Studium des Rassismus hat in meinem Kopf zu grundlegenden Veränderungen geführt, für das Studium der Emotionen kann ich die Auswirkungen noch nicht abschließend bestimmen. Allerdings fühlt es sich so an, als hätte sich ein Kreis geschlossen. Genau die Fragen, die mich im Hintergrund zum Studieren bewegt haben, sind letztlich in der Profilphase an die Oberfläche gekommen, um bearbeitet werden zu können.

Mein Blog hat immer noch den Begriff MOOC im Titel und rückblickend bleiben sie wichtige Elemente des Studiums. Momentan denke ich vor allem an drei. Der erste war auch derjenige, der mich für MOOCs eingenommen hat, Aboriginal Worldviews and Education. Noch vor kurzem habe ich einen Text aus diesem MOOC erneut gelesen. Das Besondere daran war, dass er konzipiert war Studierende persönlich zu involvieren und Emotionen hervorzurufen. Noch über zwei Jahre später habe ich lebhafte Erinnerungen an die Inhalte und viele Bilder dazu im Kopf.

An den zweiten erinnere ich mich im besonderen wegen eines der Themen, das Umlernen. Es war der MOOC History and Future of (Mostly) Higher Education. Ich habe nicht nachgeschaut was ich damals in einem Pflichtessay dazu geschrieben habe, ich weiß aber, dass ich zu diesem Zeitpunkt mit dem Begriff wenig anfangen konnte und ihn zuvor nie gehört hatte. Durch den MOOC wurde ich also mit einem Konzept und einer Problematik konfrontiert, die ich erst verstehen konnte, als ich später damit in Berührung gekommen bin. Es waren sozusagen Informationen auf Vorrat für eine zukünftige Verwendung. Damals wurde mir auch nicht bewusst, dass Emotionen für das Umlernen von großer Bedeutung sind. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass dies Kursinhalt gewesen wäre. Die Veränderung von dem was ich für mich inzwischen als emotionales Tagging bezeichne (weil damit ein für mich hilfreiches Bild verknüpft ist), also die Veränderung von Emotionen, die mit Menschen, Dingen, Situationen, Disziplinen oder Wissensbereichen verbunden sind, ist wesentlich bei der Änderung von Haltungen, Einstellungen oder dem eigenen Selbstverständnis. Das Ja-aber-Problem des Rassismus gehört zu diesen Erscheinungen. Ändert sich das emotionale Tagging nicht, das mit bestimmten Personengruppen verbunden ist, so werden immer wieder neue Argumente aus beliebigen Differenzen konstruiert, um die ausgelösten Emotionen zu begründen.

Der dritte MOOC ist der #ExIF13. Er war einer der wenigen Augenblicke während meines Fernstudiums in dem ich mich als Studierende für die Lehrenden als wichtig und als Beteiligte an einem gemeinsamen Lernprozess gefühlt habe, statt nur irgend eine achtstellige Nummer zu sein, die ihre Pflichten erfüllt, um dafür Noten zu erhalten. Das hat mich für eine längere Zeit sehr inspiriert und motiviert und wurde dann von den beiden LdL-MOOCs gestärkt.

Erinnerungen. Es ist an der Zeit Abschied zu nehmen. In meinem Koffer habe ich das Wissen um den Rassismus und ein besseres Wissen darum wie Emotionen funktionieren und wie mit ihnen umgegangen wird. Während in der Öffentlichkeit der Begriff Rassismus gerade im letzten Jahr mehr und mehr Verwendung findet, Emotionen in Bezug auf Flüchtlingsströme hochkochen, inzwischen schon der Begriff einer neuen Völkerwanderung aufgetaucht ist und extremistische Organisationen auf der Grundlage des Islams als Bedrohung im Hintergrund stehen, werde ich in das Thema christliche Sekten und ihren Einfluss auf Bildungsinstitutionen vermittelt über die Sozialisation ihrer dort arbeitenden Mitglieder hineingezogen.

Das ist kein aktuelles Thema und was ich im Netz dazu finde, lässt mich in meinen Äußerungen vorsichtig werden. Ich kann jetzt allerdings sehr gut Vergleiche zum Rassismus ziehen. Wer davon geprägt ist Mitglied einer Gruppe zu sein, die für sich alleinige Seligkeit reklamiert, wer sich dafür Normen und Regeln unterwirft, die zur Erlangung dieser Seligkeit erfüllt werden müssen, wer daraufhin von anderen kontrolliert wird und wiederum andere kontrolliert, hängt diese Haltung nicht beim Verlassen des privaten oder von der religiösen Gruppe bestimmten Raums an einen Haken.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten bessere und schlechtere Menschen zu konstruieren. Und manchmal kann man nur zu dem Schluss kommen, dass mit bestimmten Menschen keinerlei Zusammenarbeit möglich ist, da ihre Weltsicht keine Kompromisse zulässt. Rassismus konstruiert den anderen als grundlegend verschieden, Ideologien konstruieren den idealen Menschen, der zwar grundsätzlich von jedem erreicht werden kann, gehen also nicht von unterschiedlichen Arten von Menschen aus, aber nur die Erfüllung eines festen, vorgegebenen Bildes ermöglicht den Eintritt in die Gemeinschaft der „wahren“ Menschen, denen dann auch mehr zusteht als allen anderen. Und je dichter dran am Bild, um so mehr Rechte.

Nicht alle Formen der Diskriminierung in vielfältigen Gesellschaften sind Rassismus. Rassismus zeichnet sich dadurch aus, dass der andere durch nichts eine gleichwertige Position erreichen kann. Er ist durch bestimmte, als unveränderlich konstruierte Kennzeichen für immer und ewig zur Minderwertigkeit verdammt. Für den -ismus reicht reine Andersartigkeit dabei nicht aus. Die Minderwertigkeit muss in irgendeiner Weise dazu kommen. Das ist wichtig. Es gibt einige Science Fiction und Fantasie-Settings in unterschiedlichen Medien, in denen mehrere intelligente Lebensformen auftauchen. In diesem Kontext ist es durchaus möglich den Rassenbegriff wertneutral zu verwenden, wenn diese unterschiedlichen Gruppen tatsächlich als gleichwertige allerdings andere konstruiert sind.

Es gibt jedoch Diskriminierungsformen die Wertesysteme benutzen, deren Erfüllung scheinbar allen möglich ist, ganz gleich welche Voraussetzungen sie mitbringen. Unveränderliche Kennzeichen sind kein Bestandteil davon. Sie ermöglichen aber letztlich keine gleichwertige Vielfalt für alle, denn es gibt nur einen einzigen richtigen Weg. Wer diesen Weg beschreitet und darauf bleibt, wird dabei zu etwas besserem als andere es sind, dem mehr zusteht, der einen höheren Wert hat und der letztlich das Recht hat anderen Vorschriften zu machen. Das hat Auswirkungen auf das Selbstverständnis dieser Menschen, ihre Betrachtung der Welt und darauf wie sie handeln. Auch in Bezug auf andere Menschen.

Und auch hier werden Möglichkeiten beschränkt, die Chancen, die in Vielfalt liegen, nicht entdeckt und vergeudet, und Machtpositionen gestärkt. Und alles mit einem emotionalen Tagging, dass die Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit bestätigt.

Es stellt sich die Frage wie weit reine Erkenntnis zu Veränderungen führen kann.

Emotionsmuster

Inzwischen bin ich sehr schweigsam geworden. Theoretisch angelangt bin ich bei der emotionalen Konstruktion der Wirklichkeit, bei Primär- und Sekundärkonstruktionen, bei der reflexiven Selbstbeobachtung und dem Ja-aber-Syndrom. Ich kann Rassismus, Bildungsideal, Meditationserfahrungen, MOOC- und Studiumsinhalte zu einem Gesamtkomplex verknüpfen und bin mit einer ganz neuen Sicht auf die Welt konfrontiert. Wo ich früher Antworten geben und zustimmen konnte, tauchen nun Fragen auf. Ich beobachte die Welt und was um mich herum vor sich geht neu, denn alles scheint anders. Nicht, dass das was vorher war falsch gewesen wäre, mit der Ausrichtung Emotionen zu betrachten und mit den verschiedensten Texten dazu im Rücken verliert nur die Ordnung, die vorher mehr oder weniger bestanden hat, an Bedeutung. Die Wahrnehmungsveränderungen gegen dabei zum Teil so weit, dass es zu Wahrnehmungsverschiebungen kommt, bei denen ich die Welt als sehr verfremdet wahrnehme. Ein Effekt davon, dass ich häufiger als sonst auf die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung ausgerichtet bin.

Artikel, die ich lese, Videos, die ich anschaue, Äußerungen anderer, die ich lese oder höre, nehme ich anders wahr als zuvor. In der Regel suche ich nach der Verbindung zu Wahrnehmung und Umgang mit Emotionen. Für mich ist inzwischen unmittelbar nachvollziehbar, warum für Veränderungsprozesse die Änderung von Denk- und Emotionsmuster von großer Bedeutung ist. Der Begriff Umlernen, mit dem ich vor etwa einem Jahr das erste Mal in einem MOOC in Kontakt gekommen bin, und den ich damals nicht an Beispielen nachvollziehen konnte, hat dadurch eine neue Dimension erhalten. Es reicht nicht Denkmuster zu ändern, wenn die Emotionsmuster die alten bleiben.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Alltagsrassismus und die Ja-aber-Argumentation. Von außen kommende Anforderungen und Ansprüche werden angenommen, neuere Erkenntnisse nicht abgewehrt, doch die erlernten emotionalen Muster bleiben die gleichen wie zuvor. Menschen unterschiedlichen Aussehens werden als von unterschiedlichem Wert empfunden. Unreflektiert ist dieses Gefühl wahrer als die neuen Erklärungen, so dass versucht wird auf der Sachebene Belege zu finden, von denen die Emotionen gestützt werden.

Ich schaue einigen meiner erlernten Emotionsmustern zu und wie sie auf mein Denken einwirken. Das ist zum Teil schon reichlich gruselig, vor allem weil sie vielfach so gänzlich unnötig sind. Sie stammen aus der Vergangenheit und basieren auf Erfahrungen, Situationen und Zuständen, die längst ihre Bedeutung verloren haben. Meine Emotionen greifen aber noch immer darauf zurück und spulen die gleichen Dramen immer und immer wieder ab. (Natürlich auch das Gegenteil davon, so etwas ist aber in der Regeln nicht destruktiv.)

Meine Selbstbeobachtung erlaubt mir, das Innenleben anderer ähnlich strukturiert vorzustellen, und dadurch stehen mir neue Erklärungsmodelle zur Verfügung.

Emotionen aus soziologischer Sicht

Nach zwei Tagen, ohne ins Netz zu gehen, ist mein Briefkasten einerseits voll, aber auch relativ schnell wieder geleert. Alle Online-Aktivitäten sind momentan nur eine Pflichtübung und meine Feeds überfliege ich nur kurz daraufhin, ob etwas nicht übersehen werden darf. Ansonsten bin ich abgetaucht. Die Intensität der Auseinandersetzung mit dem Thema Emotionen ist ähnlich wie die mit dem Thema Rassismus, allerdings weniger anstrengend, emotional eher stabilisierend als aufwühlend und belastend, und ich habe zur Zeit kaum einen Bedarf mich mit anderen darüber auszutauschen, weil ich vor allem am Entdecken bin. Das Thema hält ziemlich viele Überraschungen für mich bereit und gleichzeitig fühle ich mich darin ausgesprochen zuhause. Musste ich beim Thema Rassismus regelmäßig längere Pausen einlegen, um mich emotional wieder ins Lot zu bringen, so brauche ich das jetzt nicht und kann stetig weiterarbeiten. Dazu gehört allerdings auch, dass ich viel Zeit mit Nachdenken bzw. Reflexion verbringe.

Gestern habe ich den Reader „E-Motions – Transformationsprozesse in der Gegenwartskultur“ von Elisabeth Mixa und Patrick Vogl beendet. Da ich das Buch ausgeliehen habe und es mir nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht, bin ich beim Lesen vorgegangen wie bei meinen xMOOCs, bei denn ich den Inhalt der Lehrvideos in Stichpunkten mitgeschrieben habe. Es ist eine Arbeitsmethode, die sich ursprünglich aus der Bearbeitung verschiedener Studienbriefe ergeben hat, die sehr viel Platz für Randnotizen bieten und im Ganzen gelernt werden müssen. Gelesenes (oder Gehörtes) noch einmal in eigenen Worten zusammenzufassen macht es dabei leichter Gedankengänge nachzuvollziehen. Außerdem können die Zusammenfassungen später zum Lernen oder Erinnern leichter noch einmal durchgegangen werden.

Dieses Mal werde ich mit den Texten aber mehr machen müssen, kann jedoch noch nicht so ganz bestimmen was sinnvoll sein wird, da ich noch immer nicht genau weiß, was mein endgültiges Thema sein wird. Ich habe den Reader komplett gelesen und bin sehr beeindruckt von der Fülle der hier versammelten Aspekte. Die Konzentration auf Transformationsprozesse lässt erahnen, was an der Beschäftigung mit dem Thema Emotionen für mich so wichtig ist. Im Verlauf meines Lebens sind gravierende Veränderungen eingetreten wie Emotionen innerhalb der Gesellschaft wahrgenommen werden. Das erfordert Fragen zu stellen, was Emotionen eigentlich sind, wie mit ihnen umgegangen wird und welchen Stellenwert sie hatten und haben.

Ich kehre dabei auch wieder zur Betrachtung eines Aspekts zurück, der schon im Kontext von Rassismus bedeutsam war. Die Gegenwartsgesellschaft versucht andere Ressourcen in den Menschen zu erschließen als in der Vergangenheit. Dazu gehören auch Emotionen. Aus Sicht der Soziologie kann das problematisch sein, wenn der Mensch und seine Ausdrucksformen zu Gütern im Kapitalinteresse werden, die nur nach der Nützlichkeit für die Maximierung von Profiten betrachtet werden (beim Rassismus dessen Vermeidung, um das Potential von Menschen besser zu nutzen, statt aus Gründen wie Menschlichkeit oder sozialer Gerechtigkeit). Während meine bisherigen Recherchen diesen Aspekt nicht berührt hatten und Emotionen sehr stark im Bereich des Individuellen geblieben waren, habe ich durch den Reader zumindest eine Ahnung davon bekommen, welche gesellschaftlichen und ökonomischen Tendenzen auf das Verständnis von Emotionen einwirken. Das gehört zu den unerwarteten Aspekten. Einige Inhalte des Readers gehen weiter als ich gehen wollte.

Ursprünglich hat mich nur ein als unzeitgemäß wahrgenommener Umgang mit Emotionen angetrieben. Dass der zeitgemäße Umgang mit Emotionen aus soziologischer Sicht aber zweifelhaft sein kann, auf diese Idee war ich selbst nicht gekommen. Es überrascht und erstaunt mich. Während auf der einen Seite Menschen darum ringen, dass ein anderer Umgang mit Emotionen in Bildungsinstitutionen überhaupt erst verwirklicht wird, sind andere bereits einen Schritt weiter und zeigen die Schattenseiten der schönen neuen Emotionswelt auf.

Obwohl ich jetzt am liebsten gleich mit dem nächsten Buch und damit dem nächsten Schwerpunkt, den Emotionen in Organisationen, weiter machen würde, werde ich mich jetzt noch eine Weile mit dem Reader beschäftigen und versuchen, für die verschiedenen dort angeführten Aspekte eine Systematik zu erstellen. Ursprünglich dachte ich, ich kann es für meine Zwecke so handhaben wie bei der Emotionspsychologie und es bei der Information belassen, dass es keine verbindliche Definition, sondern nur Arbeitsdefinitionen und Versuche der Kategorisierung von Definitionen gibt. Der Inhalt des Readers ist aber anders, er ist vielfältiger und dabei nur wenig vorstrukturiert, gleichzeitig enthält er aber wichtige aktuelle Aspekte, die ich in dieser Form versammelt vorher noch nirgends gefunden habe. Und während der Inhalt während des Lesens sehr gut nachvollziehbar war, verschwindet er inzwischen bereits wieder aus meinem Bewusstsein, weil er sich so fern von meinen bisherigen Denkstrukturen befindet. Um ihn für mich langfristig verfügbar zu machen, wird mir jetzt wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Texte noch einmal in einer anderen Form zu bearbeiten und die essentiellen Aspekte so herauszuarbeiten, dass ich sie eigenständig reproduzieren kann.

Rassismus, Fremden- und Ausländerfeindlichkeit

Nachdem ich lange Zeit am Thema Rassismus gearbeitet und rückblickend das Thema manches Mal zu stark in andere Themen eingeflochten habe (so etwas gehört dazu und das wird jetzt nachträglich nicht geändert, höchstens ergänzt oder erläutert!), ist es in der letzten Zeit still darum geworden.

Persönlich habe ich meine Haltungen und Einstellungen geändert, das merke ich fortwährend im Kontakt mit anderen Menschen. Ich denke vor allem darin ist der Grund zu suchen, dass ich keinen allzu großen Diskussionsbedarf mehr habe. Vorgestern habe ich für eine dunkelhaarige, dunkeläugige, braunhäutige Grundschülerin, die gerade erst Deutsch lernt, das Seil zum Hüpfen geschlagen, und als wir gemeinsam zählten und ich sie hüpfen sah habe ich gedacht, vielleicht wirst du einmal Bundeskanzlerin. Da war kein Hauch von Bedenken mehr in meinen Gefühlen, nur noch ein riesiger Möglichkeitenraum. Da waren keine anerzogenen Einschränkungen der Vorstellung mehr, nur noch das Recht auf und die Freiheit für Entwicklung. Ich diskutiere da auch nicht mehr. Rassismus hat keine Berechtigung.

Hadern tue ich allerdings noch immer mit dem Altersrassismus, aber nun ja, man kann nicht gleich alles haben. 🙂

Doch jetzt zum Thema der Überschrift. Ich habe lange gebraucht die Unterschiede zu verstehen. Wann etwas Rassismus ist und wann etwas anderes. Daher versuche ich das jetzt durch den Vergleich zu erklären.

Fremdenfeindlichkeit, das hat in meinen Augen mit dem zu tun was Elias und Scotson [1] untersucht haben. Der Fremde, der neu Hinzukommende, der anders ist oder zu etwas anderem gemacht wird, das ist noch keine andere Gattung von Mensch. Es ist, das sagt der Begriff aus, eine Feindseligkeit, eine Abwehrhaltung. Mit DENEN will man nichts zu tun haben, man will unter sich bleiben, im Altvertrauten, im Bekannten, in Strukturen und Regeln und Machtverteilungen, die man gewohnt ist. Man will sein Eigenes wahren und abgrenzen. Vielleicht muss der andere zu etwas Minderwertigem gemacht werden um Begründungen zu liefern, aber vor allem geht es darum Grenzen zu ziehen und Fremde fern zu halten.

Ausländerfeindlichkeit funktioniert ganz ähnlich. Hier ist allerdings die eigene Gruppe größer, ist die Nation, und umfasst alle die dem Bild der vertrauten eigenen nationalen Identität zugeordnet werden können. Wer nicht zu integrieren ist bleibt der Ausländer, es sei denn eine Anpassung ist so weit möglich, dass der andere in den Bestand der eigenen Nation einpassbar wird und darin verschwindet.

Rassismus funktioniert anders. Da gibt es kein Entkommen. Der Rassist nimmt eine Welt unveränderlicher Ungleichheit wahr und alle Begründungen, die ihm oder ihr entzogen werden, versucht er oder sie durch neue zu ersetzen. Für den Rassisten gibt es eine natürliche Ordnung von Wertigkeit. Für ihn oder sie lässt sich die Welt der Wesen einteilen in hoch- und minderwertig, in nützlich und unnütz. Alle haben dort von Geburt an ihren unveränderlichen Platz. Alle, die davon abweichen, sind dann eben Ausnahmen, statistische Ausreißer, aber kein Beleg dafür dass die Grundannahme falsch ist. Der Rassist ist von der Nützlichkeit seiner Einschätzung überzeugt. Er will das Beste für die Welt. Hochwertige sollen führen und Minderwertige sollen die Plätze besetzen, an denen sie der Gesellschaft am besten nutzen können, in untergeordneten dienenden Rollen. Im Extrem soll Unnützes oder Schädliches beseitigt oder ferngehalten werden.

Auf dieser Basis kann ich inzwischen ganz gut differenzieren und feststellen, ob ich es mit rassistischen Vorstellungen zu tun habe oder einfach nur mit Ängsten und Gefühlen der Bedrohung. Dazwischen ist ein großer Unterschied, und während  Feindseligkeit und Wünsche der Bewahrung durch geeignete Maßnahmen beeinflusst werden können, ist der Rassismus ein Übel, dem ich bis heute hilflos gegenüber stehe. Daher lasse ich mich möglichst nicht mehr auf entsprechende Argumente ein, versuche sie eher ins Lächerliche zu ziehen und mich von entsprechenden Menschen so weit es geht fern zu halten. Seitdem geht es mir besser. Und wenn ich dann doch mal diesen abwertenden Seitenblick zu spüren bekomme, denke ich, „Du Idiot! Lass mich bloß mit deinem Mist in Ruhe!“ Und wenn jemand beginnt erfolgreiche Lernbemühungen beim Kuchenbacken in Zusammenhang mit überlegenen Genen zu bringen, so hat es mir durchaus weitergeholfen, doch mal nach diesen mysteriösen Kuchengenen zu fragen. Verwirrung stiften macht es schwieriger die eigenen Gewohnheiten wie gewohnt fortzuführen.

Zum Abschluss möchte ich, für mich wichtig, noch ergänzen, warum ich aus dieser Einschätzung heraus auch nie die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit von Heitmeyer als passenden Erklärungsansatz benutzen wollte. Heitmeyer hat Rassismus als ein Symptom  dieser Feindlichkeit bezeichnet. Rassismus ist in meinen Augen aber eine Weltvorstellung und Rassismus muss auch überhaupt nicht feindselig sein. Ist jeder auf seinem Platz in der natürlichen Ordnung und wird diese Ordnung von allen akzeptiert, kann der Rassist in Ruhe schlafen (die Rassistin natürlich auch). Darauf werden Rassist und Rassistin hinarbeiten. Und wenn sie ihr Ziel erreicht haben, können sie sogar sehr glückliche und zufriedene Menschen sein und freundlich und zuvorkommend mit denen umgehen, die sie auf den ihnen zustehenden Platz verwiesen haben. Aber wehe, wehe, jemand kommt ihnen in die Quere…

Referenz:

[1] Elias, N. & Scotson, J.(2002). Etablierte und Außenseiter. Suhrkamp, Frankfurt/M.

Im Zwischenraum zwischen den Semestern

Gestern habe ich meine Ausarbeitung für die mündliche Prüfung im Modul 3E hochgeladen und auch wenn ich die mündliche Prüfung selbst noch machen muss, so ist mit diesem Schritt ein Prozess zum Abschluss gekommen, der knapp ein Jahr gedauert hat. Inzwischen kann ich mit dem Thema Rassismus in einer ruhigeren Art und Weise umgehen und auch meine Ausarbeitung habe ich in eine Form bringen können, die mich zufrieden macht. Doch statt dem Einsetzen einer Pause und Raum für die Vorbereitung der mündlichen Prüfung, entsteht sofort Raum für neue Überlegungen. 

Ich bin mit dem Studium noch nicht fertig, wobei die noch ausstehenden Beurteilungen für das zum Ende kommende Semester keine wirkliche Rolle mehr spielen. Sollten sie aus irgendeinem Grund nicht reichen, werde ich neue Arbeiten auf der Basis des Gelernten anfertigen, das wird aber nur eine Wiederholung sein, keine frische, neue Auseinandersetzung mit den Modulinhalten. So blicke ich jetzt auf das zurück was ich gelernt habe, weil es das ist, worauf die Zukunft aufbaut. Und dabei merke ich, dass Raum für neue Überlegungen zum Thema Lernen entstanden ist. Schon im Verlauf des Schreibens auf diesem Blog war ich darauf gestoßen, das Rassismusthema hat aber lange Zeit alles überwuchert. 

Wie sehe ich heute Lernen? Was ist das überhaupt? Wie geschieht es? Wo soll es hin? Was sagt mein Studium dazu? Welche Arten von Lernen gibt es? Wie wird Wissen konstruiert? Wie sieht es mit dem Wert von Gelerntem aus? Wie ist das Verhältnis von Wissen zu Fertigkeiten? Warum mag ich den Begriff Kompetenz und warum ist nachhaltiges Lernen für mich wichtig? Wie wird aus Lernen ein Geschäft gemacht? Wer setzt die Werte für Gelerntes fest? Warum werden so große Unterschiede zwischen Arten des Lernens gemacht?

Mein Kopf ist voller Fragen. Mein Studium hat bewirkt, dass sich Selbstverständlichkeiten aufgelöst haben. Das ist verunsichernd, es schafft aber auch Raum. Ich verstehe plötzlich was mit der Notwendigkeit des Verlernens gemeint ist, eine Frage aus einem MOOC zu Beginn des Jahres, die ich damals nicht wirklich nachvollziehen konnte. Wie geht das mit dem Lernen und wie weit kann Lernen initiiert und gelenkt werden? Und was kann überhaupt gelernt werden und was wird nicht gelernt und warum? 

Ich starte diese Mal nicht in dem ich dazu lese und nachforsche was andere dazu gedacht haben. Ich beginne dieses Mal bei mir. Was ist Lernen für mich? Etwas war vorher nicht da, Wissen, Fertigkeiten, Befähigungen, Kompetenzen und hinterher ist es da. Was ist aber wenn es nicht lange bleibt und schnell wieder vergessen wird? War es dann gar nicht gelernt? Es gibt den Begriff des deep learning, ich bin in englischsprachigen MOOCs darauf gestoßen, im Deutschen gibt es den Begriff des nachhaltigen Lernens. Ich habe in meinem anderen bearbeiteten Modul dieses Semester in meiner Hausarbeit darüber geschrieben und gemerkt, dass ich dazu noch sehr viele Fragen habe. Es scheint als sei jetzt Raum dafür geschaffen. Ich habe gelernt Rassismus besser zu verstehen und besser zu erkennen. Es sollte möglich sein auch Lernen und verschiedene Formen des Lernens besser zu verstehen. 

Stellt sich dann nur die Frage, wie sich das mit den noch zu erbringenden Anforderungen meines Studiums verknüpfen lässt oder ob ich wieder länger als vorgesehen beschäftigt sein werde, weil ich für mich selbst erst so viel klären muss. In gewisser Weise fühle ich mich wie vor knapp einem Jahr. Damals musste ich erst Erfahrungen mit MOOCs machen, um über MOOCs schreiben zu können. Und ich musste Rassismus erst verstehen, um etwas dazu herausfinden zu können. Es scheint, dass ich erst meine Fragen zu Lernen klären muss, bevor ich ein Projekt in Angriff nehmen kann. Und mit Verstehen meine ich nicht Theorien zu kennen. Mit Verstehen meine ich einen Blick auf Vorgänge werfen zu können, und das was ich wahrnehme in einem funktionierenden System unterbringen zu können, um von da ausgehend einschätzen, handeln und kommunizieren zu können. So etwas wie Anwendungswissen erarbeiten eben.

Manchmal wünsche ich mir andere Bewertungsformen für Studiumsleistungen…