Bildungsmäuschen

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Projekt vs. Prozess

Momentan habe ich Bedarf für einen sehr langen Blogeintrag und intensive Recherche, muss aber versuchen mich kurz zu fassen, da der Abgabetermin für die Hausarbeit in Modul 3B näher rückt und ich noch einiges zu tun habe. Im Augenblick denke ich, mein Problem ist der Unterschied zwischen Projekt und Prozess. Ich gestalte überhaupt keine Projekte, sondern ich gestalte Entwicklungsprozesse. Der Hauptunterschied ist, dass ein Projekt weiß wo es hin will, es hat ein am besten zuvor klar definiertes Ziel. Ein Prozess weiß aber noch nicht genau was am Ende sein wird, weiß nicht genau wo seine Wege entlang führen und muss das auch gar nicht wissen.

Ich versuche nun die ganze Zeit aus meinem Prozess (das Praktikum, das ich in der Hausarbeit bearbeite) ein Projekt zu machen, weil die von außen kommenden Anforderungen mich in diese Richtung drängen. Der Begriff Projekt korreliert stark mit Begriffen wie Effizienz und Effektivität, legt straffe Planung, geordnete und systematisierte Durchführung, sowie Reliabilität und Validität der Überprüfung nahe. Ich habe nichts dagegen. Das ist im passenden Kontext wichtig, aber Prozesse sind einfach etwas anderes.

Hier sehe ich auch das Problem, das ich mit 3B im Zusammenhang mit dem Bildungsbegriff habe. Bildung ist für mich kein Projekt, sondern ein Prozess.

Kürzlich habe ich ein Buch gelesen, im dem ein Studium als Projekt gemanagt wird. Kann man so machen. Es ist mit Sicherheit hilfreich, um ohne Zeitverlust das Ziel, den Abschluss, effektiv und effizient zu erreichen. Aber… für mich ist auch ein Studium ein Entwicklungsprozess. Sogar meine reflektierende Hausarbeit ist es. Momentan würde ich sie am liebsten fallen lassen und noch einmal neu aufsetzen, da meine Entwicklungsprozesse mich während des Schreibens eben woanders hingeführt haben als geplant. Werde ich nicht machen, ich werde jetzt versuchen das Beste aus der Situation zu machen, da ich immer noch vorhabe das Planungsziel zu erreichen. Aber nur deshalb, weil ich keine Möglichkeit für eine Terminverlängerung habe und der nächste Abgabetermin erst in einem halben Jahr ist. Und ich habe keine Ahnung wo ich mich dann geistig befinde. Und ich habe auch keine Ahnung was das Lehrgebiet im nächsten Semester aus dem Modul machen wird. Daher werde ich jetzt Kompromisse eingehen.

Ich werde auf diese Art und Weise nie mit etwas wirklich fertig, finde das aber nicht schlimm. ma ma (まま) ist der japanische Ausdruck dafür. Es ist wie es ist. Ich bin auf einer andauernden Reise.

Ich denke, auf dieser Basis kann ich mir jetzt vieles erklären, was ich an diesem Modul und diesem Lehrgebiet nicht begreife. Jetzt wird mir die inhaltliche Ausrichtung klar, die Art der Problemlösung im Modul selbst, das Bemühen Normalität einkehren zu lassen statt Entwicklungschancen unmittelbar aufzunehmen und weiter zu verfolgen. Bestimmte Geringbewertungen von inhaltlichen Aspekten und Ausdrucksformen von Menschen werden für mich ebenfalls verständlich. Verständlich wird für mich nun auch warum Nachdenken, Reflexion, Emotionen, Motivation, Kreativität oder Holistik für mich so bedeutungsvoll sind. Entwicklungsprozesse arbeiten damit. Und es wird klar, warum ich in der letzten Zeit zunehmend den Eindruck habe doppelt arbeiten zu müssen. Ich habe den Maßstäben des Lehrgebiets gerecht zu werden. Ich habe meinen eigenen Maßstäben gerecht zu werden. Und kann beides nur nebeneinander, kaum miteinander tun.

Ich kann durch diese Überlegungen jetzt eine andere Perspektive einnehmen. Das ist durchaus einer der KlackerKlackerMomente. Ich habe jetzt auch einen Hinweis wonach ich zu suchen habe, wenn ich lesen will, was andere zu dieser Thematik geschrieben haben. Wie bereits geschrieben, habe ich jetzt nicht sehr viel Zeit, auch nicht für eine unmittelbare Recherche wie es sonst eher meine Gewohnheit ist. Ich weiß aber aus meinem Studium schon jetzt, dass meine Überlegungen mit grundlegenden Problemen im Bereich der Bildung in Verbindung stehen. In meinem Kopf ist auch die Frage danach entstanden, wie man eigentlich Bildungsmomente gestalten kann. Ob man das überhaupt kann?

Inzwischen ist mein Selbstbewusstsein wieder gestiegen und mein Kopf klarer geworden, da ich besser begreife wo ich selbst einzuordnen bin. Das wirkt sich wiederum positiv auf meine Handlungsfähigkeit aus. Ich greife jetzt auch verstärkt auf alte Gepflogenheiten in Bezug auf meine zu betreuenden Kinder zurück. Ohne dabei grundlegende Änderungen vorzunehmen, versuche ich einfach effizienter zu sein.

Und ich denke, es ist sinnvoll mir genauer Gedanken darüber zu machen, wie ich eigentlich arbeite, was dabei für mich wichtig ist, durch welche Kompetenzen ich mich eigentlich auszeichne. Und was für mich nützlich ist. Welche Tools jemandem wie mir helfen. Das zu entwickeln, daran sollte ich arbeiten. Und ganz genau das sollte ich als wichtig betrachten.

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Praktikum bei 3B

Inzwischen zähle ich die verstrichene Zeit des Semesters nur noch nach der Zeit an der FernUni, denn heute wird auch der zweite MOOC des ursprünglich gefühlten Semesterbeginn nach sechs Wochen sein offizielles Ende finden. Während ich mich mit dem Modul 3B beschäftige, wird es Stück für Stück in seinen Anforderungen klarer, bzw. kann ich es für mich logisch interpretieren.

Nach etwas mehr als vier Wochen damit bin ich mir ziemlich sicher, dass die Modulstruktur darauf aufbaut, dass Studierende für einen Zeitraum von drei Wochen, der in diesem Semester etwa im momentanen Zeitraum bis etwa Mitte Dezember liegt, ein dreiwöchiges Praktikum an einer Bildungseinrichtung absolvieren, dieses dabei den Wochenstundenumfang einer Vollzeitstelle hat und ermöglicht in diesem Rahmen eigenständig eine Bildungsmaßnahme zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Die Teilzeitstudierenden will ich an dieser Stelle vernachlässigen. Zur Verfügung stehen die bisherigen Kenntnisse des Studiums, die Studienbriefe des Moduls, die bis zu diesem Zeitpunkt durchgelesen oder zumindest gesichtet sein können, die Informationen in Moodle und die Begleitung durch die Praktikumsstelle. Für die Bildungsmaßnahme selbst sind die notwendigen und an der Praktikumsstelle nicht verfügbare Zusatzinformationen zeitnah zu beschaffen.

Schwierig wird es dann, wenn sich für den fraglichen Zeitraum keine Praktikumsstelle mit ausreichendem Zeitumfang finden lässt, gleich ob es am Stellenangebot oder der verfügbaren Zeit der häufig arbeitenden Studierenden liegt. Darauf wird Rücksicht genommen, auch deshalb sind die Arten von Praktika, die von den Studierenden bearbeitet werden, sehr vielfältig. Das bezieht sich auf die Art der Bildungseinrichtung, den Umfang und die erforderlichen Vorkenntnisse für die Bildungsmaßnahme, den Zeitraum über den sie sich ziehen kann und die Art der Bildungsmaßnahme. Die Verschiedenheit der seit einigen Wochen in Moodle angegebenen Themen der Praktika der Studierenden ist dafür ein guter Beleg.

Das Praktikum ist also eigentlich in den Zeitrahmen von 3B eingeschlossen. Da es aber in der Form nicht für alle durchführbar ist, werden andere Formen gewählt und anerkannt, die über diesen Zeitraum hinausreichen, also vorher beginnen oder schon abgeschlossen sind oder während des Semesters beginnen, aber aus Termingründen erst im Semester danach fertig bearbeitet werden können. Da ich nicht in der Lage wäre ein entsprechendes Praktikum im gewünschten Zeitraum zu absolvieren, bin ich auf eine dieser anderen Formen angewiesen.

Mit dem Blog zum Praktikum ist es ähnlich. Auf ihm soll in der ersten Woche des dreiwöchigen Praktikums die Planung, in der zweiten die Durchführung und in der dritten die Evaluation dokumentiert werden. Zusätzlich müssen andere Blogs besucht werden und die Arbeit der anderen kommentiert werden, wobei drei Kommentare ausreichend sind. Das wäre also die Normvorgabe. Alle die ihr Praktikum anders ableisten oder bereits abgeleistet haben sind Ausnahmen. Sie müssen für Blogschreiben und Kommentare eine individuell sinnvolle Lösung finden. Der Blog selbst kann vor der Zeitspanne in der das Praktikum idealtypisch liegen soll eingerichtet und ausprobiert werden.

Die Bildungsmaßnahme selbst muss keine großartige Sache sein, auch wenn viele sehr aufwändige Projekte anerkennen lassen. Wäre ich jetzt als begleitende Praktikantin in einer der Kindertagesstätten, in denen ich vorlese, und würde dort das was ich jetzt an einem Vormittag vorhabe in etwas erweiterter Form durchführen, so sollte das für die Anforderungen ausreichend sein. Planen tue ich im Rahmen eines Jahresthemas zu Essen und Ernährung in einer Vorschulgruppe indisches Kochen in der Form, dass ich sowohl Nahrungskunde, kulturelle und historische Einbettung als auch Lehre durch die Kinder selbst neben der praktischen Tätigkeit einbeziehen will. So wie ich es durchzuführen beabsichtige, wäre es als Praktikum aber wegen des geringen Zeitumfangs nicht geeignet, ebenso wenig wie eine Reihe von einzelnen solcher selbst gestalteter und durchgeführter Bildungsmaßnahmen.

Ich könnte nun für meinen Einzelfall nachfragen, ob es nicht doch akzeptiert werden könnte, da ich ja seit sehr vielen Jahren in dieser Tagesstätte regelmäßig vorlese, schon andere Angebote durchgeführt habe, mit der Einrichtung vertraut und dort eingebettet bin. Möglicherweise würde ich sogar einen positiven Bescheid bekommen. Inzwischen habe ich mich jedoch bereits für die Bearbeitung von bereits Zurückliegendem entschieden und entsprechende Schritte in die Gänge geleitet. Das kurzfristig zu ändern ist auch aus Zeitgründen nicht unproblematisch und Sicherheit für Erfolg habe ich ebenfalls nicht.

Mit diesen Überlegungen im Rücken relativiert sich auch die E-Learning Lastigkeit der Studienbriefe des Moduls. Einerseits habe ich inzwischen im Studienbrief zu Evaluation und Qualitätssicherung einen Text gefunden, der sich nur auf den schulischen Bereich bezieht und dabei auch keinen Bezug zum E-Learning hat. Außerdem ist es mir inzwischen klar, dass ich vor allem auf Selbststudium angewiesen bin. Mir wird nur noch minimal gelehrt und ich muss das was ich für meinen speziellen Bedarf benötige selbst zusammensuchen. Das gehört zu den Übungsmöglichkeit für den Bachelor dazu, worauf wir während des Studiums gelegentlich verwiesen werden. Ich könnte bei den Modulbetreuenden um Tipps nachfragen, aber vor allem habe ich alles einzusetzen was mir bisher von wo auch immer her zur Verfügung steht und was ich mir verfügbar machen kann. Nach den sehr vorgegebenen Modulen des Orientierungs- und Kernstudiums war das die für mich verwirrendste Erfahrung der letzten, der Profilphase: Fast mutterseelenallein dazustehen und jetzt einen eigenen Weg einschlagen zu müssen und natürlich auch zu dürfen (natürlich ausgerichtet auf die zu erbringenden Prüfungsleistungen).

Nach dieser grundsätzlichen Klärung, versuche ich weiter meinen individuellen Weg mit den vermuteten Vorstellungen des Lehrgebiets zu verknüpfen. Auch als Standard-Studierende wäre ich auf die Interpretationen von dem angewiesen, was ich durch Moodle und die Studienbriefe lesen kann, ich muss das nun aber zusätzlich noch mit einem Leben verbinden, das sicherlich nicht der vermuteten Nicht-Standard-Studierenden entspricht. Fazit? Noch unklar, weitere Auseinandersetzungen werden notwendig sein. Lernen? Nun, es lernt sich Unerwartetes. An Erkenntnissen genauso wie an Fähigkeiten.

Zu Beginn der fünften Woche WS 2014/15

Noch einmal zur Erinnerung: Es ist nicht die tatsächliche sondern die gefühlt fünfte Woche. Nach außen lebe ich ein sehr gleichförmiges, unspannendes Leben und genau das ist auch der Rahmen, den ich zur Zeit brauche. Nachdem an meinem Arbeitsplatz die herbstliche Zählung des Bedarfs mit vorerst positivem Eindruck beendet wurde, ist meine Sicherheit gestiegen, dass mir genau dieser Rahmen auch noch eine Weile zur Verfügung stehen wird. Diese relative Gleichförmigkeit wiederum ist eine Grundlage dafür, dass ich in Ruhe vielen Gedanken nachhängen kann und dadurch einen Bedarf habe diesen Blog zu füttern.

Momentan sind es verschiedenste Punkte, die mir durch den Kopf gehen und ich werde versuchen die wichtigsten hier kurz zu sammeln.

Lernmaterial für Selbstlerner: Als mein Blick heute Nacht aus dem Fenster fiel, leuchtete mir das Sternbild des Orion direkt entgegen. Ich hatte schon lange keinen so klaren Himmel mehr von meinem Fenster aus gesehen und musste erst einmal in die Stille der Nacht hinaustreten, um noch mehr davon zu genießen. Es war mir wieder eingefallen. Als Kind und Jugendliche hatte mich der Himmel mit seinen damals noch besser sichtbaren Sternen sehr fasziniert und irgendwann hatte ich in einer Zeitschrift eine Beilage gefunden, auf der Sternbilder abgebildet und erklärt wurden. Damit habe ich eine Weile nicht sehr effektiv Sternbilder gelernt. Heute kann ich mir vorstellen dass es dafür eine App gibt, die vielleicht viel hilfreicher funktioniert, bei Bedarf immer zur Hand ist und möglichst auch noch so gestaltet ist, dass sie zum unmittelbaren Suchen von Sternbildern anregt, zum Lernen der Namen und das möglichst auch noch geteilt mit anderen, nicht so wie bei mir wo es sonst niemanden gab, der sich für Sternbilder zu interessieren schien.

Eine weitere Erinnerung tauchte dann noch auf. Die an ein Selbstlernbuch über Mengenlehre, das diejenigen über die Schule kostenfrei bekommen hatten, die darin noch nicht unterrichtet worden waren als Mengenlehre in den Lehrplan aufgenommen wurde.  Dieses Buch war die interessanteste Selbstlernerfahrung meines Lebens, und ich habe es heute noch irgendwo. Es konnte von vorne und hinten bearbeitet werden, denn es gab immer kleinschrittige Erläuterungen mit Beispielen und Aufgaben, deren Lösungen auf der folgenden Seite waren. Daher war das Buch in oben und unten unterteilt und oben war von vorne und unten von hinten zu bearbeiten. Das war zu Beginn der 70er sehr innovativ und faszinierend und ich habe mit diesem Buch dauerhaft in sehr kurzer Zeit Mengenlehre begriffen. Dieses Buch wurde für mich zu einem Maßstab was möglich ist.

Als ich vorgestern in der städtischen Bücherei war, fiel mir auf, wie sehr das Angebot an Lernliteratur für Kinder in den letzten Jahren erweitert wurde. Ich hatte diesen Bereich schon eine Weile nicht mehr besucht und konnte auch hier die Auswirkungen einer stärkeren Bildungsorientierung sehen. Nach kurzem Blättern in einigen Büchern war ich allerdings enttäuscht. Bunt, unübersichtlich und wenig motivierend lenkten sie meine Gedanken mehr in die Richtung des Bildungswahns. Hauptsache viel, ganz gleich wie. Aber so funktioniert das nicht. Das Thema Selbstlernmaterialien rückte allerdings auch dadurch erneut in mein Blickfeld. Das ist eine neue Erscheinung und passt letztlich zu der Richtung in die sich mein Studium inzwischen bewegt.

Es geht vor allem ums Lernen und den Lernenden. Der Pythoneinführungskurs bei HPI ist mit einer Menge Kritikpunkten abgeschlossen. Ich habe meine Kenntnisse aufgefrischt, alles bearbeitet und gelöst, bin aber von der Form der Vermittlung nicht überzeugt. Ich hatte die Erwartung einen Kurs zu finden, den ich jedem Anfänger empfehlen kann, wurde darin aber enttäuscht. Klar, es ist viel besser als nichts, keine Frage, und das Engagement der Anbieter verdient Anerkennung und Respekt, ich wünsche mir trotzdem eine andere Form. Und ich denke dabei an mein Mengenlehrebuch und die kleinen Schritte und die genauen, gut nachvollziehbaren Erläuterungen, die es mir leicht gemacht haben mir das Thema allein zu erarbeiten und zu verstehen.

Das Wochenpensum des Teaching for Learning Kurses habe ich inzwischen auch geschafft, obwohl es diese Woche sehr geballt war. Es mussten einerseits das normale Wochenpensum mit Quiz, als auch die Evaluierung von drei Peerbeiträgen, als auch das Schreiben des zweiten Essays innerhalb einer guten Woche erledigt werden, da im Kurs eine ungünstige Verteilung der Abgabetermine implementiert worden war, die sich von den Betreuenden nicht mehr ändern ließ. Das Thema des Kurses hatte auf mich zuerst wenig attraktiv gewirkt, ging es doch darum was es bedeutet als Lehrer professionell zu arbeiten. Der Kurs stellte sich jedoch in der zweiten Woche für mich als genauso interessant heraus wie die mehr auf Lernen und Unterricht ausgerichteten Teile der Reihe.

Für das zweite Essay standen dabei zwei attraktive Themen zur Auswahl, und ich hätte schon gerne zu beiden etwas geschrieben, habe mich dann aber dafür entschieden mich mit der Fürsorgepflicht, statt mit meiner eigenen Lernphilosophie zu beschäftigen. Ich hatte im September nach vielen Jahren Betreuungstätigkeit endlich einmal die Möglichkeit an einer Fortbildung zu rechtlichen Aspekten der Betreuung teilzunehmen, und das dabei vermittelte Wissen konnte ich mit dem behandelten Stoff des Kurses verknüpfen. So wurde es dieses Mal keine theoretische Arbeit wie beim letzten Mal, sondern mehr eine Reflexion meiner eigenen Situation im Geflecht Schule; eine Lösung der Aufgabe die durchaus der Intention der Veranstalter entspricht und für mich gleichzeitig einen sehr praktischen Nutzen hatte. Und ich konnte Fortbildung, MOOC und berufliche Erfahrung und Handeln sinnvoll verknüpfen. Ich hatte zwar schon zuvor überlegt das Stichwortprotokoll der Veranstaltung noch einmal in eine formale Form zu bringen, es war aber bei der Absicht geblieben, da es keinen äußeren Anlass gab. Den hat nun in einer etwas abgewandelten Form der MOOC geliefert.

Damit ist nach den vier Wochen der eine Kurs beendet und für den anderen bleibt noch das Material der letzten beiden Wochen einschließlich der Evaluierung des zweiten Essays, was aber durch die Einstellung zu Wochenbeginn bis zum nächsten Montag bearbeitet sein kann. Dieses Ziel habe ich mir gesetzt, damit noch einige Wochen frei bleiben bis der letzte Kurs der Reihe startet, die dann nach mehr als einem Jahr vor Weihnachten beendet sein wird.

Die Themen des letzten Semesters verblassen dabei, denn auch im FernUni Bereich ist diese Mal alles auf Lernen und Lehren ausgerichtet. So entsteht momentan ein sich gegenseitig stützender Gesamtkomplex, der meine Gedanken in Richtung einer Auseinandersetzung mit Lernen und Lehren bündelt. Auf die FernUni bezogen schwanke ich in der Planung dabei noch immer zwischen: „Immer mit der Ruhe. Es dauert so lange wie es dauert.“ und „Ich will jetzt langsam mal fertig werden!“ Die Situation bleibt schlecht überschaubar, ich will an dieser Stelle aber nicht weiter darauf eingehen. Ich habe die Situation für mich erst einmal dadurch gelöst dass ich beobachte, ab und an einen Kommentar abgeben und mich ansonsten auf die Bearbeitung der für mich ziemlich interessanten Studienbriefe konzentriere. Inzwischen verdichtet sich meine Tendenz wegen der Zeitknappheit kein neues Praktikum zu machen, sondern etwas bereits absolviertes reflektierend zu bearbeiten, wenn ich dafür Bestätigung und Anerkennung bekomme, zumal ich momentan auch nur alte Ideen verwirklichen könnte, während ich aber eigentlich nach neuen suche. Die sind aber noch nicht da.

Meine Problematiken mit der FernUni beobachte ich momentan allerdings aus einer ganz neuen Perspektive, Schlussfolgerungen stehen jedoch noch aus.

Damit starte ich in die neue Woche. Wichtig wird es dieses Mal einen Aspekt zu berücksichtigen, der sonst nicht notwendig ist. Ich muss daran denken mir jeden Tag gezielt eine längere Zeitspanne für Bewegung zu reservieren. Schulferienzeit verleitet mich seit einer Weile sehr dazu diesen Aspekt zu vernachlässigen, mit ausgesprochen negativen Konsequenzen!

Recherchearbeit

Ich hänge immer noch an meiner Recherchearbeit zu Rassismus, dieses Mal im Kontext von Schule. Es finden sich nahezu täglich weitere interessante Informationen ohne dass insgesamt klarer wird was tatsächlich vor sich geht. Ich finde Indizien aber keine Beweise. Ich habe erfolglos verschiedene Ansätze für meine Semesterarbeit versucht, inzwischen erscheint es mir mehr und mehr wie ein System, das durch seine Gesamtheit eine diskriminierende Wirkung entfaltet. Eine solche Untersuchung ist in einer begrenzten Themenausarbeitung für mich aber nicht umsetzbar. Es scheint dass ich mich damit zufrieden geben muss eine Klitzekleinigkeit unter die Lupe zu nehmen, womit ich aber meinen Wunsch Rassismus und seine Ursachen tiefgehend zu verstehen nicht bewältigen kann.

Da ich aber dieses Semester mindestens ein Modul abschließen möchte, werde ich ab jetzt versuchen mich mit der Stufe an Verständnis zufrieden zu geben, die ich bisher erreicht habe, und dem Glück zu wissen, dass es Menschen in wichtigen Positionen gibt, denen Benachteiligungen anderer Menschen auf Grund von Diskriminierung nicht gleichgültig sind und die darum bemüht sind der Sache auf den Grund zu gehen. Am meisten beeindruckt in seinen Informationen haben mich dabei in den letzten Tagen das Buch „Institutionelle Diskriminierung“ von Gomolla und Radtke  sowie von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes der Bericht über Diskriminierung im Bildungsbereich und im Arbeitsleben und dass sich die GEW mit inklusionsorientierter Lehrerbildung in Europa beschäftigt.

Die Literatur die ich gefunden habe wurde dabei immer jüngeren Datums, ein Beleg dass am Thema Rassismus in der Schule gearbeitet wird. Auch die Thematisierung von Alltagsrassismus ist im Lauf der Zeit für mich interessant geworden. Es ist zwar frustrierend jetzt zu stoppen und auf halben Weg stehen zu bleiben, ich empfinde es aber als dringend notwendig zu meinem offiziellen Studium zurückzukehren und das heißt Bildungswissenschaft und nicht Rassismus. Rassimus ist ein wesentlich vielfältigeres und aktuelleres Thema als ich je gedacht hätte und erscheint mir momentan der Inhalt für einen eigenen vielleicht nur aufbauenden Studiengang oder eine Recherchearbeit, die unabhängig von einem Studium erfolgt.

Ich werde mich jetzt also darauf konzentrieren und zufrieden geben kleine Schnipsel des bisher Recherchierten zu einem Produkt zusammen zu fassen und ggf. zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal weiter nachbohren. Der Blog wird daher für eine Weile ruhen, so wie seit Beginn der Woche die MOOCs ebenfalls ruhen, da ich den letzten aktiven erfolgreich abgeschlossen habe. Vielleicht geht es dann im Herbst weiter.

Aber: Ich fühle mich immer weniger allein! (http://valeri-in-scotland.blogspot.de/)

Studieren mit MOOCs und Auslandssemester

Ende letzten Jahres war ich an einem Punkt angekommen als ich mir vorstellen konnte nur in Form von MOOCs zu studieren. Momentan tue ich es. Beabsichtigt war das nicht, da ich aber für mein Studium der Bildungswissenschaft über MOOCs schreiben wollte und merkte, dass ich dafür noch mehr Teilnahmeerfahrung haben wollte, ist letztlich die momentane Situation entstanden, bei der ich an insgesamt sechs unterschiedlichen MOOCs aktiv teilnehme mit der Absicht auch ein Abschlusszertifikat zu erreichen.

Inzwischen verbreiten sich Bezahlsysteme und schaffen schon jetzt eine Differenzierung, die nicht ohne gefühlte Folgen bleiben wird. Ich kann nicht ermessen wo die Reise für jemanden wie mich hingehen wird, daher bin ich darüber froh, zum momentanen Zeitpunkt noch ein paar Experimente machen zu können wie eine große Anzahl an MOOCs gleichzeitig zu bewältigen ist.

Zur Zeit nehme ich mir für jeden MOOC einen Tag in der Woche Zeit um das Material zu bearbeiten und versuche einen Überblick über zu erbringende Leistungen zu behalten. Das ist das Schwierigste, besonders wenn Abgabetermine und Veröffentlichungen von neuem Materials in jedem MOOC anders gehandhabt werden. Nicht zu vergessen der Postkasten, den ich regelmäßig checken muss, damit ich nicht mit 60 Mails gleichzeitig konfrontiert werde. Bin ich online schaue ich in der Regel sofort nach was neu gekommen ist, es sei denn ich stelle die Benachrichtigung ab, da ich etwas mache, was eine Störung nicht gut verkraftet.

Neue Foren zu lesen und darin zu posten nehme ich nur auf,wenn alle anderen Dinge erledigt sind. Und bei der Auswahl gehe ich dann nicht systematisch vor, sondern lasse mich von den Threads anziehen, deren Titel interessant klingt. Ich lese und schreibe solange ich Zeit habe und mich fit fühle, werde ich müde, lege ich mich schlafen. Da ich immer erst um die Mittagszeit anfange zu arbeiten, kann ich es mir erlauben meinen Schlafrhythmus stark an meine Ruhebedürfnisse anzupassen (sprich, ich kann aufstehen, wenn ich wach genug bin). Insgesamt gehe ich sehr entspannt vor, Stress mache ich mir keinen.

Inzwischen kann ich auch englischen Vorträgen ohne Unterbrechungen folgen, Forenbeiträge ohne ständiges Übersetzen lesen und wage es einzusendende Arbeiten unmittelbar im Englischen zu verfassen. Ich habe auch keine Angst mehr vor Schreib- und Verständnisfehlern. Ich schreibe aus Gründen des besseren Behaltens und um später nachlesen zu können mit, daher benötige ich für die Lectures in der Regel relativ viel Zeit.

Inzwischen ist mir die Idee gekommen, dass ich auf diese Weise auch zu einer Art Auslandssemester komme. Ich bin ja hier in Deutschland ebenfalls nicht an einer Präsenzuni, das ist meine Vergleichsbasis, und so wesentlich anders als die Fernuni fühlen sich die von mir besuchten MOOCs auch nicht an. Die Themen stammen weitgehend aus verwandten für mein Studium interessanten Bereichen (mit Ausnahme der Programmierungskurse, die das Potential zu einem neuen Hobby haben, aber so etwas wäre auch an der Fernuni drin oder es gehört zu den Möglichkeiten eines Präsenzstudiums, dass man einen kleinen Teil absolviert, der ganz andere Inhalte hat).

Ich bin mit dem daraus entstehenden Lernen sehr zufrieden. Für mich funktioniert diese Methode und ich bedauere, dass das alles früher oder später zu einem Ende kommen wird. Warum es zu einem Ende kommen wird? Nun, ich habe wenig Zeit für andere Dinge nebenher und bin eigentlich voll beschäftigt. Das kann ich aber nicht unbegrenzt aufrecht erhalten. Was ich momentan mit den MOOCs tue ist letztlich ein Vollzeitstudium, wodurch zum Beispiel kein Raum mehr für mein eigentliches Studium bleibt, auch wenn die Inhalte dafür nützlich sind. Ich kann mir MOOCs aber nicht anrechnen lassen (geht bei verschiedenen Auslandssemestern aber auch nicht oder nur zum Teil), ich kann mit diesen Lernaktivitäten auch keine in Deutschland gültigen Abschlüsse machen oder sie beruflich verwenden. Sie sind gut um zu lernen, gut um Erfahrungen zu machen, gut um den Horizont zu erweitern, doch sie bleiben im Bereich des formal nicht zählenden informellen Lernens. Alle Begeisterung die ich investiere, alle Arbeit, alle Partizipation und Unterstützung anderer, bleibt mein Privatvergnügen.

Ich mag diese Art des Lernens und könnte noch sehr lange so weiter machen, doch es wird sein Ende finden (ich stehe momentan wieder sehr stark unter dem Eindruck der Schließung von MyOpera) und vielleicht ist das auch ganz gut so. Allerdings habe ich ich mir dann meinen Wunsch erfüllt und ausprobiert wie sich Studieren mit MOOCs anfühlt und erfüllte Wünsche ruhen nicht im Keller und treiben dort ihr Unwesen. 😉

Studium, MOOCs, Programmieren, Kunst und Teilen

Wenn sich verschiedene starke Interessen plötzlich zu einer Einheit fügen, kann das Ergebnis reine Beglückung sein.

Das Studium der Bildungswissenschaft führte zur Entdeckung der MOOCs, die MOOCs eröffneten neue interessengelenkte Lernoptionen und ermöglichten auch einen ersten Einstieg in die Kunst der Computerprogrammierung. Die Grundlagen der Computerprogrammierung kombiniert mit dem schon vorher vorhandenen Interesse an der Produktion von Bildern führten in einen Einführungskurs der Programmiersprache Processing.

Und das Besondere dieser Sprache ist, dass sie von Beginn an darauf ausgerichtet ist Bilder zu erzeugen. Nicht über ein visuell zu benutzendes Zeichenprogramm sondern in Processing wird Code geschrieben und dieser Code gibt dem Rechner über den Compiler, der die benutzte Programmiersprache in eine vom Rechner verständliche Maschinensprache übersetzt, die Anweisungen für eine grafische Darstellung. Fast jeder Schritt kann sich in seinem Effekt sofort angeschaut werden. Das macht Programmieren zu einer visuellen Reise. Und das ist für mein Gehirn, das offensichtlich sehr gerne mit Bildern denkt, die reinste Freude. Und es signalisiert mir: mehr davon, mehr, das ist toll! (Es gibt da auch Theorien über Botenstoffe, Endorphine und ähnliches, da kenne ich mich aber leider gar nicht aus, und überlasse es auch gerne anderen.)

Eine weitere persönliche Verbindung besteht darin, dass Zeichnen und Gestalten seit Beginn des Studiums sehr wenig Zeit zugeteilt bekamen, mit Processing treten sie wieder stärker auf die Bühne. Das Erlernen einer neuen begeisternden Technik unterstützt erneut die Motivation zur Erstellung von Bilder.Fleeseed_Woven

Was jetzt noch fehlt ist der Aspekt Teilen. In vielen MOOCs wird sehr gerne geteilt und in MOOCs in denen die Teilnehmer Produkte anfertigen, die sie begeistern, sind es die Produkte, die sie teilen. In diesem MOOC sind es Bilder und Code. Es gab bisher zwei Assessments und schon sehr schnell nach der Bekanntgabe des ersten, gab es den Vorschlag die Ergebnisse in einem Forum zu teilen. Und genau das ist es wofür sich ein MOOC eignet. Die Fülle von unterschiedlichen Produkten zu erleben, die erstellt werden während man gerade selbst erstellt. Die Möglichkeit unmittelbar Anregungen aufzunehmen und Anregungen weiter zu geben, die Möglichkeit untereinander zu fragen, die Möglichkeit fremden zur Verfügung gestellten Code zu benutzen, um ihn abzuändern und in eigene Ideen einzubauen. Um diese Ideen dann wiederum zur Verfügung zu stellen, so dass der Prozess weiter gehen kann. Das Gefühl Teil einer kreativen Gruppe zu sein, die sich gegenseitig anfeuert. Die Möglichkeiten sichtbar macht, die eine einzelne allein nie so schnell hätte zusammentragen können.

In dieser Form gemeinsam zu lernen ist wie ich mir positive Zusammenarbeit in einer Gesellschaft vorstelle. Jeder Einzelne ist Teil eines Ganzen. Alles Wissen über das wir verfügen, alle Fähigkeiten die wir haben, sind immer eingebettet in die Gesamtheit menschlicher Gesellschaft. Niemand von uns ist allein das was sie ist, sondern immer ein Produkt des Zusammenseins mit anderen. Und alle gemeinsam sind wir nur das was wir sind, weil andere vor uns da waren. Und unsere Kinder, eigene und fremde, formen die Gesellschaft der Zukunft auf der Basis dessen, was wir in der Jetztzeit mehr oder weniger gemeinsam gestaltet haben.

Woven-codeMOOCs lehren mich wie unsinnig es ist in Hierarchien zu denken, sondern wie viel besser in gemeinsamen Interessen. Jede einzelne, die einen Beitrag liefert, ein Bild, Code, Informationen, Anregungen, Äußerungen von Gefallen, trägt etwas zur gemeinsamen Verfügbarkeit und Nutzung bei.

Bei mir bleibt das gemeinsame Lernen in der virtuellen Welt auch nicht ohne Folgen für den Alltag. Was im MOOC gemeinsam möglich war, wird zu einem Vorbild für das reale Leben. Wenn ich denke, dass ich etwas weiß, was ein anderer nicht weiß, warum soll ich es nicht sagen, ganz gleich wo ich ansonsten in der gesellschaftlichen Hierarchie stehe. Ich habe im MOOC erfahren, dass ich anderen Anregungen geben kann, dass andere meine Anregungen aufnehmen, habe erfahren, dass meine Beiträge kleine Steinchen im gesamten Bild sind und das Gesamtbild erst aus den Beiträgen aller entsteht. Da ist nicht nur fachliches sondern auch soziales Lernen geschehen.

„Soziales Lernen kann alles Lernen umfassen, das als Ergebnis sozialer Interaktionen auftritt oder in irgendeiner Weise mit sozialer Interaktion verbunden ist (Salomon & Perkins, 1998).“[1]

Erkenntnisse zum Schluß: Eigentlich sollte ich den Titel jetzt abändern und aus Teilen soziales Lernen machen, doch es gehört zu diesem Blog dazu, dass er Prozesscharakter hat. Das ist eine seiner Hauptfunktionen. Genau darin ist er gut und liefert mir einen großen Teil meiner ungebrochenen Schreibmotivation. Im Schreiben zur Kommunikation mit einem unsichtbaren Zweiten, der Öffentlichkeit, verbinde ich meine eigenen Konstruktionen mit von mir vorgestellten öffentlichen Konstruktionen. Konstruktion der eigenen Realität geschieht in der Kommunikation. Unsere eigene Realität gehört uns, sie wird aber nicht von uns hergestellt, sondern in der Kommunikation erzeugt (Berger & Luckmann, 1966)[2]. Realität entsteht in einem Prozess innerhalb von Gemeinsamkeit.

Genau das ermöglicht mir dieser Blog.  Während des Schreibens in der Kommunikation mit dem vorgestellten Zweiten (und Dritten und Vierten) entstehen neue Zusammenhänge und Vorstellungen. Was ich zu Beginn des Schreibens weiß, ist nicht das was meine Vorstellungen am Ende sind. Und auch wenn ich während des Prozesse allein bin, ist er Kommunikation in einem gesellschaftlichen Rahmen.

JahrestagDas Teilen der unmittelbar sichtbaren Produkte bleibt nicht auch auf den MOOC beschränkt, sondern manifestiert sich im Fall des Kurses zu Processing in der Form von Geschenken an Bekannte (siehe links), einem neuen Header auf Facebook, oder einem selbsterstellten Moodlegravatar. Aus anderen MOOCs heraus entstehen wiederum andere Formen geteilter Produkte.

Zusätzlich ist durch die Handlung des Teilens weiterhin das Wissen entstanden, dass eine Tür aufgegangen ist, die noch viel mehr Möglichkeiten bereit hält, dass es im Netz Anregungen, Unterstützung, Lernprogramme und Möglichkeiten  der Anwendung gibt,  dass Teilen Freude macht, Fülle ermöglicht und außerdem das Selbstwertgefühl heben kann.

Lernen im Netz. Lernen im MOOC. Nicht nur fachliches, auch soziales Lernen geschieht hier. Allerdings nicht nur in der von mir hier beschriebenen durchaus positiven Form. Weiter auf andere Aspekte einzugehen sprengt jedoch jetzt den Rahmen, soll aber nicht unerwähnt bleiben.

Referenzen:

[1]in Lefrançoise, G.R. (2006). Psychologie des Lernens, 4.Auflage. Heidelberg: Springer Medizin Verlag. Seite 310

[2]Berger, P. L. and T. Luckmann (1966). The Social Construction of Reality: A Treatise in the Sociology of Knowledge. Garden City, NY: Anchor Books.

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